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Klavierabend: Seif El Din Sherif spielt Beethoven und Chopin

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Werne. Den ägyptischen Pianisten Seif El Din Sherif hat die Gesellschaft der Musikfreunde Werne e.V. am Donnerstag, 21. Oktober, um 20 Uhr im Bürgersaal des Alten Rathauses zu Gast.

Nach dem „fulminanten Konzert“ im September freue man sich ganz besonders auf den bereits für die vergangene Konzertsaison angekündigten Preisträger verschiedener Stiftungen. Der Klavierabend mit einer späten Klaviersonate Ludwig van Beethovens und dem Gipfelwerk des musikalischen Schaffens von Frederic Chopin im Programm verlange Zuhörern wie Pianisten einiges ab, schreibt Hubertus Steiner, musikalischer Leiter der Musikfreunde, in seiner Ankündigung.

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Beethovens 32 Klaviersonaten, als Fortführung des Wohltemperierten Klaviers Johann Sebastian Bachs, auch das Neue Testament der Klaviermusik genannt, stellten einen Meilenstein in der Klavierliteratur dar, heißt es darin weiter. Eine drittletzte Sonate, 1820 entstanden, habe Beethoven seiner „Unsterblichen Geliebten“ Maximiliane Brentano, Tochter seiner langjährigen Freundin Antonie Brentano gewidmet. Vielleicht auch deshalb sei er – inzwischen völlig taub – nach der monumentalen „Hammerklaviersonate“ zu kleineren Dimensionen und einem geradezu intimen Charakter zurückgekehrt, schreibt Steiner.

Mit seinen 24 Preludes knüpfe Frederic Chopin an das „Wohltemperierte Klavier“ des vom ihm verehrten Johann Sebastian Bachs an. Der zwischen 1836 und 1839 komponierte Zyklus weiche allerdings von der chromatisch durch alle Tonarten in Dur und Moll geführten Präludien und Fugen Johann Sebastian Bachs ab, indem er seine Präludien im Quintenzirkel durch alle Tonarten wandern lasse. Im Allgemeinen bringe man die 24 Preludes mit Chopins Aufenthalt auf Mallorca im Winter 1838 in Verbindung.

Der Einfallsreichtum der unterschiedlichen Musikstücke lasse Deutungen hinsichtlich des emotionalen Zustands des Komponisten zu. Chopin selbst habe auf „poetische“ Deutungen seiner Musik keinen Wert gelegt. Der pianistische Anspruch der Preludes reiche von einfachen Stücken bis hin zu hochvirtuosen Kompositionen, empfiehlt Hubertus Steiner den Klavierabend.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Bücher Beckmann. Abendkasse: 20 Euro.

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