Vereine, die Training mit bis zu zehn Kindern oder Jugendlichen (bis 14 Jahre) ohne Tests durchführen möchten, können dies tun – und zwar mit bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. Foto: pixabay
Vereine, die Training mit bis zu zehn Kindern oder Jugendlichen (bis 14 Jahre) ohne Tests durchführen möchten, können dies tun – und zwar mit bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. Foto: pixabay
Anzeige

Kreis Unna. Was bedeutet die Corona-Notbremse mit Test-Option für Sportvereine? Dürfen zehn Kinder ohne Corona-Schnelltest zusammen trainieren – oder bis zu 20 Kinder mit negativem Test?

Weil die Rechtsauffassungen hierzu in den vergangenen Tagen unterschiedlich waren, hat der Kreis Unna die Sache nun mit dem Land geklärt. Im NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales gibt es eine Stelle, die sich speziell mit komplizierten Rechtsfragen zur Pandemiebewältigung beschäftigt. Und von dort gibt es seit Donnerstag, 1. April, grünes Licht: Vereine, die Training mit bis zu zehn Kindern oder Jugendlichen (bis 14 Jahre) ohne Tests durchführen möchten, können dies tun – und zwar mit bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. 

Anzeige

Bis zu 20 Kinder und Jugendliche mit Test

Wenn mehr als zehn Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre zusammen trainieren möchten, ist das dank der Test-Option auch möglich. Allerdings wird dann ein negativer tagesaktueller Schnelltest benötigt. Liegt der vor, dürfen bis zu 20 Kinder zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen zusammen Sport treiben.

Die Testpflicht gilt erst ab dem Schulalter, d.h. jüngere Kinder dürfen auch ohne negativen Schnelltest trainieren. Der Test darf nicht länger als 24 Stunden zurückliegen. Ein zu Hause ausgeführter Selbsttest ist nicht ausreichend. Es muss sich um einen bestätigten Schnell- oder Selbsttest einer offiziellen Teststelle handeln. Wo im Kreis Unna offizielle Tests angeboten werden, ist auf der Internetseite des Kreises zusammengefasst: www.kreis-unna.de/schnelltest. PK | PKU

Anzeige