Mithilfe von Wärmepumpen soll der CO2-Ausstoß in städtischen Immobilien zukünftig gesenkt werden, fordert die CDU Werne. Foto: pixabay
Mithilfe von Wärmepumpen soll der CO2-Ausstoß in städtischen Immobilien zukünftig gesenkt werden, fordert die CDU Werne. Foto: pixabay
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Werne. „Die Installation klimaneutraler Heizanlagen bei der Sanierung und dem Bau städtischer Gebäude“, fordert die CDU-Fraktion jetzt in einem Antrag an den Betriebsausschuss KBW und den Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität.

Hintergrund sei das Erreichen der Klimaziele der Bundesregierung. Zu diesem Zweck müsse der CO2-Ausstoß in allen Sektoren gesenkt werden, schreibt Fraktionsvorsitzender Wilhelm Jasperneite.

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Mittel der Wahl seien hierbei Wärmepumpen, auf eine ausreichende Dimensionierung sei zu achten. In Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanager könnten für diese Maßnahmen zudem Fördergelder beantragt und kostenneutral gestaltet werden, schlägt die CDU-Fraktion im zweiten Teil des Antrags vor. Auf längere Sicht sei ein positives Ergebnis zu erwarten.

Auch die Sanierung von Lüftungsanlagen sei so zu dimensionieren, dass als Wärmequelle eine Wärmepumpe verwendet werden könne. In Ausnahmefällen könne davon abgewichen werden, das sei im Einzelfall zu begründen, heißt es ferner in dem Beschlussvorschlag.

„Die Kommunen haben beim Umwelt- und Klimaschutz eine besondere Verantwortung“, argumentiert Ratsherr Jürgen Regener, Initiator des Antrags, in der Antragsbegründung. „Sie sind zum einen Verursacher von Klimagasen, zum anderen kommt ihnen aber auch eine Vorbildfunktion für ihre Bürger zu“.

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