Trainer Lars Müller und der Werner SC schieden im Pokal gegen den SV Herbern aus. Foto: Prokofev
Trainer Lars Müller und der Werner SC schieden im Pokal gegen den SV Herbern aus. Foto: Prokofev
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Werne – Während für den Werner SC die Kreispokal-Saison beendet ist, stehen die Fußballer des SV Herbern in der dritten Runde des Wettbewerbs. Die Elf von Benjamin Siegert gewann am Donnerstagabend das Nachbarschaftsderby beim Landesligakonkurrenten Werner SC mit 1:0 (1:0) am Sportzentrum Lindert. Das Tor des Tages erzielte Patrick Sobbe in der 27. Minute.

„Es war ein hochverdienter Sieg“, bilanzierte Ludger Staar als sportliche Leiter des SVH. „Wir hätten den Sieg viel früher klarmachen müssen. Werne hatte aus dem Spiel heraus nicht eine einzige Chance. Den einzigen Torschuss hat der WSC in der fünften Minute der Nachspielzeit abgegeben. Den hat unser Keeper Leo Fenker aber problemlos gemeistert.“

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SVH-Flügelstürmer Dominick Lünemann hatte die Führung der Gäste in der 27. Minute mit einem langen Einwurf eingeleitet. Der wurde von Julian Trapp weitergeleitet, Sobbe stand goldrichtig und nutze die Chance – Tor.

In der ersten Halbzeit war das Spiel weitgehend ausgeglichen. Nach der Pause jedoch waren die Herberner die klar überlegene Mannschaft.

Nachdem Colin Lachowicz Mitte der zweiten Halbzeit nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte gesehen hatte, war der Gastgeber nur noch zu zehnt. Die Blau-Gelben hätten den Sack frühzeitig zu machen können, doch zwischen der 65. und 80. Spielminute vergaben Trapp (zwei Mal), Sobbe und Sebastian Schütte hochkarätige Möglichkeiten für den SVH. Der Werner SC zeigte sich nach der Partie sportlich. „Wir haben 45 Minuten in Unterzahl gegen eine sehr gute Landesliga-Mannschaft gespielt. Ich habe schon Teams gesehen, die da weniger Spielanteile hatten“, stellte Lars Müller, Trainer des Werner SC, fest.

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