Der SV Stockum erkämpfte sich im ersten Saisonspiel ein Remis gegen den 1. FC Pelkum. Foto: Wagner
Der SV Stockum erkämpfte sich im ersten Saisonspiel ein Remis gegen den 1. FC Pelkum. Foto: Wagner
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Werne/Stockum. Die Fußballsaison 2020/21 ist gestartet. Landesligist Werner SC hatte die schwere Auswärtspartie in Senden vor der Brust, sicherte sich am Ende ein Remis – in doppelter Unterzahl. In der Kreisliga A (1) erwischte Meisterschaftsanwärter Eintracht Werne einen Auftakt nach Maß. Auch der SV Stockum, der laut Trainer Jürgen Welp gegen den Abstieg spielen wird, durfte sich freuen.

Landesliga 4: VfL Senden – Werner SC 1:1 (1:1)

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Denkbar schlecht begann die Partie für die Blau-Roten. Torwart Manuel Linke sah die Rote Karte, weil er mit dem Ball in den Händen aus dem Strafraum gerutscht war (20.). So hatte es jedenfalls der Schiedsrichter gesehen. In Unterzahl brachte Jussef Saado seine Farben durch einen verwandelten Strafstoß in Führung (32). Chris Thannheiser war gefoult worden. Kurz vor dem Seitenwechsel kam Senden allerdings zum Ausgleich, weil die Gäste zu hoch standen.

Nach der Pause machte es der WSC gut, hielt den Gegner vom eigenen Tor weg. Zwei Konterchancen von Prinz und Lachowicz ließ das Team von Coach Lars Müller ungenutzt. In der 78. Minute sah der eingewechselte Jawad Foroghi ebenfalls „rot“. Werne brachte das 1:1 aber über die Zeit.

Lars Müller, Trainer Werner SC: „Bei allem, was passiert ist, haben wir es gut gemacht. In Unterzahl standen wir tief und ließen kaum Chancen für Senden zu. Im Gegenteil: Wenn wir unsere Konter besser abschließen, gewinnen wir hier sogar. Ich hätte uns gerne mit elf Spielern über die gesamten 90 Minuten gesehen. Die erste Situation mit Manuel Linke war schwer zu entscheiden. Einige Zuschauer haben gesagt, er habe den Strafraum nicht verlassen. Der zweite Platzverweis war total unnötig und berechtigt.“

Kreisliga A (1) UN/HAM: SV Stockum – 1. FC Pelkum 1:1 (0:1)

In einem Spiel ohne viele Höhepunkte verdienten sich die Platzherren den Punkt durch eine starke Schlussphase. Nach dem Ausgleich von Sanel Mehovic (78.) war Stockum dem Sieg deutlich näher. Firat Isikli hätte dem SVS fast drei Punkte beschert, doch seinen Schuss parierte der Pelkumer Torwart glänzend.

Jürgen Welp, Trainer SV Stockum: „Beim Gegentor waren wir uns hinten nicht einig und schon war der Ball drin – quasi ein Eigentor. Danach haben wir nur noch wenig zugelassen und das Spiel bestimmt. Nach vorne lief zunächst nicht viel, weil wir nicht nachgerückt sind und so ein großes Loch im Mittelfeld entstanden ist. Die Jungs haben aber nie aufgegeben und sich das Remis redlich verdient. Aufgrund der zweiten Hälfte wäre ein Sieg für uns nicht unverdient gewesen.“

TuS 46/68 Uentrop – Eintracht Werne 0:1 (0:0)

Auftakt nach Maß für die Eintracht in Uentrop: Hinten standen die Evenkämper sicher. Nur durch einen Kopfball und einen 16-Meter-Schuss waren die Gastgeber in Durchgang eins gefährlich. Abdullah Sahin verpasste freistehend für die Eintracht die Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel markierte Innenverteidiger Tunahan Sari die Führung (50.). Es war das „Tor des Tages“.

Mario Martinovic, Trainer Eintracht Werne: „Uentrop war viel stärker als in der Vorsaison. Aber hinten brannte bei uns wenig an. Nach einer schwächeren Anfangsphase haben wir die Partie beherrscht. Wir sind super aus der Kabine gekommen, haben es aber verpasst, nach dem 1:0 nachzulegen. Uentrop agierte am Ende nur noch mit langen Bällen, in Gefahr geriet unser Sieg nicht mehr. Ein guter Auftakt für uns.“

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