Sonntag, März 26, 2023

Werner Fußballer zum Auftakt ungeschlagen

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Werne/Stockum. Die Fuß­ball­sai­son 2020/21 ist gestar­tet. Lan­des­li­gist Wer­ner SC hat­te die schwe­re Aus­wärts­par­tie in Sen­den vor der Brust, sicher­te sich am Ende ein Remis – in dop­pel­ter Unter­zahl. In der Kreis­li­ga A (1) erwisch­te Meis­ter­schafts­an­wär­ter Ein­tracht Wer­ne einen Auf­takt nach Maß. Auch der SV Sto­ckum, der laut Trai­ner Jür­gen Welp gegen den Abstieg spie­len wird, durf­te sich freuen.

Lan­des­li­ga 4: VfL Sen­den – Wer­ner SC 1:1 (1:1)

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Denk­bar schlecht begann die Par­tie für die Blau-Roten. Tor­wart Manu­el Lin­ke sah die Rote Kar­te, weil er mit dem Ball in den Hän­den aus dem Straf­raum gerutscht war (20.). So hat­te es jeden­falls der Schieds­rich­ter gese­hen. In Unter­zahl brach­te Jus­sef Saa­do sei­ne Far­ben durch einen ver­wan­del­ten Straf­stoß in Füh­rung (32). Chris Thann­hei­ser war gefoult wor­den. Kurz vor dem Sei­ten­wech­sel kam Sen­den aller­dings zum Aus­gleich, weil die Gäs­te zu hoch standen.

Nach der Pau­se mach­te es der WSC gut, hielt den Geg­ner vom eige­nen Tor weg. Zwei Kon­ter­chan­cen von Prinz und Lacho­wicz ließ das Team von Coach Lars Mül­ler unge­nutzt. In der 78. Minu­te sah der ein­ge­wech­sel­te Jawad Foroghi eben­falls „rot”. Wer­ne brach­te das 1:1 aber über die Zeit.

Lars Mül­ler, Trai­ner Wer­ner SC: „Bei allem, was pas­siert ist, haben wir es gut gemacht. In Unter­zahl stan­den wir tief und lie­ßen kaum Chan­cen für Sen­den zu. Im Gegen­teil: Wenn wir unse­re Kon­ter bes­ser abschlie­ßen, gewin­nen wir hier sogar. Ich hät­te uns ger­ne mit elf Spie­lern über die gesam­ten 90 Minu­ten gese­hen. Die ers­te Situa­ti­on mit Manu­el Lin­ke war schwer zu ent­schei­den. Eini­ge Zuschau­er haben gesagt, er habe den Straf­raum nicht ver­las­sen. Der zwei­te Platz­ver­weis war total unnö­tig und berechtigt.”

Kreis­li­ga A (1) UN/HAM: SV Sto­ckum – 1. FC Pel­kum 1:1 (0:1)

In einem Spiel ohne vie­le Höhe­punk­te ver­dien­ten sich die Platz­her­ren den Punkt durch eine star­ke Schluss­pha­se. Nach dem Aus­gleich von Sanel Meho­vic (78.) war Sto­ckum dem Sieg deut­lich näher. Firat Isik­li hät­te dem SVS fast drei Punk­te beschert, doch sei­nen Schuss parier­te der Pel­ku­mer Tor­wart glänzend.

Jür­gen Welp, Trai­ner SV Sto­ckum: „Beim Gegen­tor waren wir uns hin­ten nicht einig und schon war der Ball drin – qua­si ein Eigen­tor. Danach haben wir nur noch wenig zuge­las­sen und das Spiel bestimmt. Nach vor­ne lief zunächst nicht viel, weil wir nicht nach­ge­rückt sind und so ein gro­ßes Loch im Mit­tel­feld ent­stan­den ist. Die Jungs haben aber nie auf­ge­ge­ben und sich das Remis red­lich ver­dient. Auf­grund der zwei­ten Hälf­te wäre ein Sieg für uns nicht unver­dient gewesen.”

TuS 46/68 Uen­trop – Ein­tracht Wer­ne 0:1 (0:0)

Auf­takt nach Maß für die Ein­tracht in Uen­trop: Hin­ten stan­den die Even­käm­per sicher. Nur durch einen Kopf­ball und einen 16-Meter-Schuss waren die Gast­ge­ber in Durch­gang eins gefähr­lich. Abdul­lah Sahin ver­pass­te frei­ste­hend für die Ein­tracht die Füh­rung. Kurz nach dem Sei­ten­wech­sel mar­kier­te Innen­ver­tei­di­ger Tuna­han Sari die Füh­rung (50.). Es war das „Tor des Tages”.

Mario Mar­ti­no­vic, Trai­ner Ein­tracht Wer­ne: „Uen­trop war viel stär­ker als in der Vor­sai­son. Aber hin­ten brann­te bei uns wenig an. Nach einer schwä­che­ren Anfangs­pha­se haben wir die Par­tie beherrscht. Wir sind super aus der Kabi­ne gekom­men, haben es aber ver­passt, nach dem 1:0 nach­zu­le­gen. Uen­trop agier­te am Ende nur noch mit lan­gen Bäl­len, in Gefahr geriet unser Sieg nicht mehr. Ein guter Auf­takt für uns.”

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