Naturerlebnis direkt vor der Haustür: Nicht nur Touristen wissen die Lippe als Erholungsgebiet zu schätzen. Foto: Wagner
Naturerlebnis direkt vor der Haustür: Nicht nur Touristen wissen die Lippe als Erholungsgebiet zu schätzen. Foto: Wagner
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Werne. Im zweiten Teil über den Tourismus in Werne hat WERNEplus die Übernachtungsmöglichkeiten im Blick – nicht nur für Radbegeisterte. Auch aus Schottland kommen Besucher, die sich für die Burgen und Schlösser in der Umgebung interessieren.

Unterkünfte finden auswärtige Besucher in den Werner Hotels und Ferienwohnungen. „Die langen Wochenenden im Mai und Juni wie Himmelfahrt und Pfingsten sind uns durch Corona weggebrochen“, berichtete Sigi Baumhove vom Hotel Baumhove am Markt. Auch gebe es bei vielen Touristen noch Zurückhaltung, weil noch nicht alle Hotels wieder geöffnet seien. Inzwischen gingen aber auch schon wieder Spontanbuchungen ein.

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Thorsten Bleckmann, der auf seinem Hof in Werne Ferienwohnungen und Veranstaltungsräume anbietet, bringt Tages- und Radtouristen im Hotel Wolfsjäger in Herbern unter, das er im Frühjahr übernommen hatte. Gäste, die für die Teilnahme an Veranstaltungen gebucht haben, warten mit Absagen wegen Corona zur Zeit so lange wie möglich ab, erklärt er. Radtouristen nutzen gerne das Hotel, weil sie dort am Abend auch die Möglichkeit zum Restaurantbesuch im Ort haben.

„Die Ferien fangen ja erst an“, wartet Andreas Dahlkamp für die Ferienwohnungen auf seinem Hof in Stockum nach der Corona-Pause den Start in die Radsaison ab. Vorwiegend werden die Ferienwohnungen aber von berufstätigen Gästen genutzt.

Sabine Gambels Ferienhaus an der Lippe ist ganz im Stil alter Bergwerkshäuser liebevoll hergerichtet. Unter ihren Gästen waren auch schon Besucher aus Wien oder Schottland, die sich für Kirchen oder Burgen und Schlösser etc. in der Umgebung interessierten.

„Werne hat eine schöne Altstadt, das Solebad und viele Radtouristen, die die Umgebung erkunden wollen“, sagt sie. Allerdings liege der Fokus des Stadtmarketings sehr stark auf den Veranstaltungen, merkt sie an, und wünscht sich, das beispielsweise am Radweg auf den ehemaligen Zechenbahngleisen eine Beschilderung für Touristen auf den Weg zur Lippe und zu den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt hinweist. „Da könnte man mehr tun“, hofft sie, dass die Vorzüge Wernes stärker beworben würden.

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