Werne Fenster Gymnasium St. Christophorus Foto: Volkmer
Ab sofort sollen die Fenster im Gymnasium St. Christophorus alle 20 Minuten für fünf Minuten geöffnet werden, damit sich die Coronaviren nicht über die Luft ausbreiten. Foto: Volkmer
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Werne. In den weiterführenden Schulen gilt wieder eine Maskenpflicht im Unterricht. Für die Schülerinnen und Schüler im Gymnasium St. Christophorus Werne ist dies keine Umgewöhnung, stellt dies doch eine Rückkehr zur Regelung dar, die in den ersten Wochen des Schuljahres galt. Allerdings dürfte es mit dem Start nach den Ferien ab Mittwoch im Sportunterricht zu Einschränkungen kommen.

„Die Entscheidung, eine Maskenpflicht auch im Unterricht wiedereinzuführen, sollte man als logischen und unumgänglichen Schritt in der Pandemie bewerten. Der Impuls zum freiwilligen Tragen der Bedeckungen hatte bereits Anfang Oktober dazu geführt, dass man in den meisten Klassenräumen zum gegenseitigen Schutz zum alten Ritual zurückgekehrt war“, teilen Schulleiter Thorsten Schröer und Vertreterin Sandra Crämer im aktuellen Elternbrief mit.

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Während das Tragen der Masken für die Schüler keine neue Erfahrung darstellt, bezeichnet das Duo die Anordnung, dass ab sofort die Fenster alle 20 Minuten für fünf Minuten geöffnet werden, damit sich die Coronaviren nicht über die Luft ausbreiten, als neue  Herausforderung. „Diese Vorgabe werden wir bestmöglich in den Alltag integrieren, wobei in Klassenarbeiten und Klausuren sicherlich Sonderregelungen greifen müssen“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Heizung in den Sporthallen ist defekt

Größere Sorge als das regelmäßige Lüften bereitet die Luft- und Heizungssituation in den Sporthallen. In der großen Halle müssen noch handwerkliche Umbauarbeiten vorgenommen werden, dagegen ist die neue Turnhalle bei einer unabhängigen Testung erfolgreich auf alle technischen Corona-Voraussetzungen überprüft worden. Allerdings ist die Heizung, die beide Einrichtungen mit warmer Luft versorgt, kaputt. „Aktuell prüft das Bistum, ob wir mit einem Provisorium über den Winter kommen können oder ob möglicherweise eine vorzeitige Neuanschaffung umsetzbar ist“, teilen die Schulleiter vor der Wiederaufnahme des Unterrichts mit.

Die Umbauarbeiten am Vorbau der alten Sporthalle und die Installation einer neuen Anlage waren erst für den kommenden Sommer geplant. Die Schüler müssen sich also in den kommenden Wochen auf Einschränkungen im Sportunterricht einstellen, denn im Gegensatz zum Sommer wird eine Verlagerung nach draußen nur noch sehr begrenzt möglich sein.

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