Fünf Medaillen für Judo-Mädchen aus Werne in Holzwickede

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Werne. Der 1. Judo-Clubim TV Werne ging beim Amazonenturnier in Holzwickede mit sechs Kämpferinnen an den Start.

In der U13 starteten Neele Leifkes und Juliane Jäger. Für beide war es das erste Turnier. Neele startete in einer sehr stark besetzen Gruppe. Sowohl im Stand, als auch im Boden hat sie sich mutig gegen die deutlich erfahreneren Kämpferinnen zur Wehr gesetzt und konnte so erste Kampferfahrungen sammeln. Juliane gelang in ihrem ersten Kampf direkt ein Sieg mit zwei Waza-Ari. Im zweiten Kampf musste sie sich dann geschlagen geben. Auf sie wartete am Ende eine Silbermedaille.

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Mira Konert startete in der U15. Den ersten Kampf konnte sie souverän für sich entscheiden. Im zweiten Kampf gab es in der regulären Kampfzeit keine Entscheidung, so das der Kampf im Golden Score fortgeführt wurde. Hier unterlag Mira dann nach der doppelten Kampfzeit nach Kampfrichterentscheid. Auch im dritten Kampf konnte sie keinen weiteren Siegpunkt erlangen. Mira erkämpfte sich so die Bronzemedaille.

Erste Kampferfahrungen sammelte auch Mariia Suslova. Sie ist erst vor etwa einem Jahr mit dem Judosport angefangen und traf in der U18 auf teils deutlich erfahrenere Gegnerinnen. Durch gutes Taktieren im Stand und einen starken Haltegriff gelang ihr ein Siegpunkt, so dass sie Platz drei in ihrer Gewichtsklasse belegte und eine Bronzemedaille überreicht bekam.

Hochzufrieden waren die sechs Judokämpferinnen aus Werne mit ihren Leistungen. Foto: privat

Für Jule Rüschenschmidt und Lea Konert (beide U18) lief es dann nahezu perfekt. Jule konnte in der Gewichtsklasse bis 52 kg alle Kämpfe durch eine Ippon Wertung im Stand für sich entscheiden. Lea erlangte in der Gewichtsklasse bis 70 kg ihre vier Siegpunkte gleichermaßen im Stand und im Boden. Beide standen am Ende ganz oben auf dem Treppchen und konnten mit einer Goldmedaille im Gepäck nach Hause fahren.

Das Turnier war ausschließlich für Mädchen und Frauen. Mit dem Ergebnis von fünf Medaillen bei sechs Kämpferinnen waren die Trainer/innen mehr als zufrieden.

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