Samstag, Juni 3, 2023

Frederik Rath: Erst Training in Werne und dann Stadtmeister in Kamen

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Kamen. Seit 20 Jah­ren rei­tet Fre­de­rik Rath. Jetzt ist dem Spring­rei­ter vom Reit- und Fahr­ver­ein St. Georg Wer­ne ein beson­de­rer Coup gelun­gen. Nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se ist der 26-Jäh­ri­ge neu­er Stadt­meis­ter in Kamen.

Beim tra­di­tio­nel­len Som­mer­tur­nier des Zucht‑, Reit- und Fahr­ver­ein Kamen (ZVRK) sind am lan­gen Mai­wo­chen­en­de an vier Tagen rund 700 Pfer­de mit 1.500 Rei­tern gestar­tet. Am Mon­tag, 1. Mai, sind zudem neue Stadt­meis­ter ermit­telt worden.

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Dass die Stadt­meis­ter­schaft bei der Spring­prü­fung mit Fre­de­rik Rath ein Star­ter vom Reit- und Fahr­ver­ein St. Georg Wer­ne gewinnt, ist mög­lich, solan­ge der Rei­ter in Kamen wohnt. Für Rath und Spring­pferd „Hai­ley 19“ war es der ers­te Titel­ge­winn überhaupt.

Eini­ge zwei­te und drit­te Plät­ze bei der Prü­fung hat­te Rath in den Vor­jah­ren schon erreicht, jetzt klapp­te es mit dem Sieg. „Es war gar nicht mei­ne Inten­ti­on, Stadt­meis­ter zu wer­den. Ich woll­te eigent­lich nur eine gute Run­de dre­hen“, sag­te der 26-Jäh­ri­ge nach der Sie­ger­eh­rung durch den stell­ver­tre­ten­den Kame­ner Bür­ger­meis­ter Man­fred Wiedemann. 

Fre­de­rik Rath ist nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se nun neu­er Stadt­meis­ter in Kamen. Foto: Volkmer

Der Erfolg kam für den Rei­ter durch­aus über­ra­schend, da Rath ein Drei­vier­tel­jahr kaum trai­nie­ren konn­te. Erst ein Sturz vom Pferd, dann ein gebro­che­ner Dau­men und schließ­lich noch eine her­aus­ge­sprun­ge­ne Knie­schei­be ver­hin­der­ten den gelieb­ten Sport. „Tat­säch­lich bin ich erst seit Mit­te März wie­der im Trai­ning. Der ers­te Start war für mich dann beim Tur­nier in Lenklar.“

Nach­dem sich sein bis­he­ri­ger Reit­club Emscher­quel­le auf­ge­löst hat­te, schloss sich der Stu­dent vor gut zwei Jah­ren dem Reit- und Fahr­ver­ein St. Georg Wer­ne an, wo er ein­mal in der Woche trai­niert. Mit dem Erfolg im Gepäck geht es in den nächs­ten Wochen für den Spring­rei­ter wie­der regel­mä­ßig zu wei­te­ren Turnieren.

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