Mittwoch, März 22, 2023

Endlich ein Sieg! Die Hoffnung lebt wieder beim Werner SC

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Wer­ne. Seit dem 27. Novem­ber 2022 war­te­te der Wer­ner SC auf einen Punkt­ge­winn, um den Abstieg aus der Lan­des­li­ga zu ver­hin­dern. Im Heim­spiel gegen den SV Ein­tracht Ahaus zeig­te der WSC ein Lebens­zei­chen und gewann mit 3:2 (1:2). „Im Kel­ler brennt noch Licht“, beschrieb Fuß­ball-Vor­sit­zen­der Tho­mas Over­mann die Gefühls­la­ge nach dem ers­ten Sieg in die­sem Jahr.

Wie bereits in den Spie­len zuvor hat­ten sich die WSC-Kicker viel vor­ge­nom­men und star­te­ten mit hohem kämp­fe­ri­schen Ein­satz in die Begeg­nung. Sie setz­ten den Tabel­len­vier­ten aus Ahaus von Beginn an unter Druck und erspiel­ten sich Feld­vor­tei­le. Doch Ahaus reich­te ein gefähr­li­cher Angriff zum Füh­rungs­tref­fer. Nach einem Steil­pass schob der Ahau­se­ner Stür­mer Cihan Bolat den Ball in der 17. Minu­te aus kur­zer Distanz an WSC-Kee­per Manu­el Lin­ke ins Netz.

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Zwar bemüh­ten sich die Haus­her­ren um den Aus­gleich, doch die Schuss­ver­su­che aus der zwei­ten Rei­he durch Colin Lacho­wicz und Mar­vin Stö­ver sorg­ten für wenig Gefahr. Als Dani­el Dur­ka­lic im Straf­raum gelegt wur­de, zeig­te der Schieds­rich­ter auf den Elf­me­ter­punkt. Jan­nik Prinz ver­wan­del­te sicher. Die WSC-Abwehr blieb anfäl­lig für die schnel­len Kon­ter der Gäs­te. Als der sonst so zuver­läs­si­ge Nico Holt­mann im Mit­tel­feld einen Zwei­kampf ver­lor, ging Ahaus wie­der­um in Füh­rung. Die gro­ße Chan­ce zum Aus­gleich ver­pass­te Jan­nik Prinz Sekun­den vor der Pau­se, als er einen Hand­elf­me­ter verschoss.

Die zwei­te Halb­zeit begann viel­ver­spre­chend. Nach 60 Sekun­den pass­te Dur­ka­lic quer durch den geg­ne­ri­schen Straf­raum auf Stö­ver, der den bes­ser pos­tier­ten Sebas­ti­an Schnee bedien­te. Schnee traf aus kur­zer Distanz zum 2:2 – das Spiel war wie­der offen. 

Mar­vin Stö­ver (mit­te) und Sebas­ti­an Schnee (rechts) beju­beln das Tor zum 2:2‑Ausgleich direkt nach der Pau­se. Foto: MSW

In der Fol­ge erar­bei­tet sich der Tabel­len­letz­te aus Wer­ne ein Chan­cen­plus, muss­te aber immer wie­der schnel­le Vor­stö­ße der Ahau­se­ner vor allem über die lin­ke Abwehr­sei­te fürch­ten. Kurz vor Ablauf der regu­lä­ren Spiel­zeit war es dann aus­ge­rech­net Prinz, der nach einem Frei­stoß von Jus­sef Saa­do das Sieg­tor erziel­te. Als Ahaus in der Nach­spiel­zeit auf den Aus­gleich dräng­te, schei­ter­ten Dur­ka­lic und Ous­sa­ma Daou­di allein vor dem geg­ne­ri­schen Torwart.

„Wenn wir nicht über den Kampf ins Spiel kom­men, brau­chen wir erst gar nicht auf den Platz zu gehen“, kom­men­tier­te Inte­rims-Coach Axel Scheu­ne­mann die Leis­tung sei­nes Teams. „Es waren Pha­sen dabei, in denen wir rich­tig gut gespielt haben. Aber es gab auch Pha­sen, in denen die Abstän­de nicht gestimmt haben. Unterm Strich haben wir uns den Sieg ver­dient. Uns hel­fen nur Siege.“

Mit nun 16 Punk­ten bleibt der WSC Tabel­len-Schluss­licht. Der Abstand zum Nicht­ab­stiegs­platz beträgt aber immer noch elf Punk­te. Am nächs­ten Sonn­tag, 12. März, ist mit der SG Bor­ken ein direk­ter Kon­kur­rent zu Gast im Lindert.

WSC: Lin­ke – Stö­ver, Mar­ti­no­vic, Schnee (ab 65. Thann­hei­ser), Holt­mann, Pog­gen­pohl, Kram­pe (ab 81. Daou­di), C. Lacho­wicz, Saa­do (ab 90.+3 Masic), Dur­ka­lic, Prinz

Tore: 0:1 Bolat (17.), 1:1 Prinz (34., Foul­elf­me­ter), 1:2 Var­wick (40.), 2:2 Schnee (47.), 3:2 Prinz (89.)

Prinz ver­schießt Hand­elf­me­ter (45.)

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