WSC in Torlaune: Müller-Team gelingt Kantersieg gegen Haltern

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Werne. Beim schwer erkämpften 1:0-Sieg gegen Borussia Münster am vergangenen Donnerstag platzte endlich der Knoten und der WSC fuhr die ersten Punkte in diesem Jahr ein. Drei Tage später taten die Kicker von Trainer Lars Müller eine Menge für ihr Selbstvertrauen: Mit 7:1 (2:0) schlug der Werner SC die Reserve von TuS Haltern deutlich und verdient.

Durch frühes Stören wollten die Blau-Roten das Aufbauspiel der Gäste verhindern. Doch das gelang in den ersten Minuten nicht. Mit langen Bällen kam der Tabellen-16. in die Nähe des Tors von Luis Klante. Doch nach und nach übernahm der WSC die Kontrolle und hatte durch Mirac Kavakbasi eine erste Torchance. Als die Halterner Abwehr in der 9. Minute den Ball nicht klären konnte, war Jussef Saado mit einem Heber ins lange Eck zur Stelle und erzielte das 1:0. Mit einem Flachschuss nach einem Eckball traf er auch zum 2:0-Halbzeitstand.

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In der Folge erarbeiteten sich die Werner weitere Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte der fleißige Saado zum zweiten Treffer. „In der ersten Halbzeit haben wir ein bisschen was liegenlassen“, sah Lars Müller ein kleines Manko, war aber trotzdem rundum zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Die musste wegen einer Zerrung auf ihren Kapitän und in den letzten Partien so erfolgreichen Torschützen Chris Thannheiser verzichten.

Elias Heidicker (l.) und Camille Jan Dadal steigen im Strafraum der Halterner zum Kopfball hoch, doch Torwart Julian Jaworek kann den Ball sicher aufnehmen.   Foto: MSW

Aus einer konsequenten Abwehr spielte der Werner SC über die Flügel immer wieder gefährlich in die gegnerische Hälfte. Ein Doppelschlag durch Heidicker und Saado (62. und 64.) sorgte dann für klare Verhältnisse. Zwar gelang den Gästen noch der Ehrentreffer, doch der WSC blieb auch nach der Auswechslung von Dadal, Saado, Prinz und Heidicker weiter im Angriffsmodus. Die eingewechselten Kubilay Kanar und zweimal Finn Drücker legten zum 7:1-Endstand nach. Kurz vor dem Abpfiff kassierte Deniz Sönmez wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. 

„Im Vergleich zum vergangenen Donnerstag war heute spielerisch eine andere Qualität auf dem Platz“, stellte Müller fest. Nächster Gegner ist am Sonntag, 20. März, der FC Viktoria Heiden, der vor 14 Tagen mit einem 3:0-Heimsieg gegen den Tabellenzweiten SG Bockum-Hövel überraschte. Der WSC sollte also gewarnt sein. Anstoß ist um 15 Uhr in Heiden.            

WSC: Klante – Holtmann, Stöver, Y. Lachowicz, Saado (70. Korkut), Dadal (64. Sönmez), Poggenpohl, Heidicker (70. Drücker), C. Lachowicz, Kavakbasi, Dadal, Prinz (70. Kanar).

Tore: 1:0 Saado (9.), 2:0 Saado (18.), 3:0 Heidicker (62.), 4:0 Saado (64.), 4:1 Abendroth (75.), 5:1 Kanar (76.), 6:1 Drücker (85.), 7:1 Drücker (85.).

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