Mittwoch, Oktober 5, 2022

Vor allem auf dem Rad stark: Triathleten überzeugen in Xanten

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Wer­ne. Drei Was­ser­freun­de des TV Wer­ne star­te­ten beim Xan­ten Tri­ath­lon über die olym­pi­sche Distanz. Han­no Sancken, Thors­ten Krä­her und Tho­mas Eder reis­ten hier­zu an den Niederrhein.

Das Schwim­men fand in der „Xan­te­ner Süd­see” statt. Die Was­ser­tem­pe­ra­tur lag leicht unter 22 Grad Cel­si­us, so dass die Nut­zung eines Neo­pren­an­zu­ges erlaubt war. Vie­le Teil­neh­mer freu­ten sich dar­über, weil ein Neo­pren­an­zug nicht nur wärmt, son­dern auch die Was­ser­la­ge erheb­lich verbessert. 

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Die 1.500 Meter lan­ge Schwimm­stre­cke führ­te zum größ­ten Teil durch einen Stich­ka­nal, der Süd- und Nord­see ver­bin­det. Die Ori­en­tie­rung im Frei­was­ser fiel leicht. Han­no Sancken stieg als 16. Schwim­mer nach sehr guten 25 Minu­ten aus dem Was­ser. Thors­ten Krä­her schwamm mit einer Zeit von 28 Minu­ten sei­nen schnells­ten Schnitt in die­sem Jahr.

Die Ver­an­stal­tung am Nie­der­rhein bot eine ebe­ne Rad­stre­cke mit gutem Asphalt. Auf einer Pen­del­stre­cke galt es fünf Run­den über ins­ge­samt 42 Kilo­me­ter Rad zu fah­ren. „Das auf Aero­dy­na­mik getrimmt Tri­ath­lon­rad kommt hier voll zur Gel­tung. Es macht ein­fach nur Spaß, den Kopf nach unten zu neh­men und das Rad rol­len zu las­sen“, beschreibt Thors­ten Krä­her, der vor zwei Wochen beim All­gäu-Tri­ath­lon noch mehr als 1.200 Höhen­me­ter gemeis­tert hat­te, den Reiz der Stre­cke in Xanten. 

Die Tri­ath­le­ten aus Wer­ne zeig­ten aber­mals ihre Stär­ke auf dem Rad. Thors­ten Krä­her benö­tig­te bei einem 38er-Schnitt 1:11 Stun­den. Han­no Sancken blieb mit 1:12 Stun­den nur knapp dahin­ter. Nach dem Schwim­men und Rad fah­ren folg­te der abschlie­ßen­de Lauf über fla­che 10 Kilo­me­ter ent­lang des Stichkanals.

Der Ver­an­stal­ter hat­te die Start­zei­ten nach Alters­klas­sen gestaf­felt. Tho­mas Eder star­te­te als ers­ter TV-Was­ser­freund schon um 9.30 Uhr und konn­te so die größ­te Mit­tags­hit­ze ver­mei­den. Bei ins­ge­samt 190 Teil­neh­mern im Ziel erreich­te er den 98. Platz (AK 8. M55) mit einer Zeit von 2:45 Stun­den. „Vor elf Jah­ren bin ich in Xan­ten das letz­te Mal über die olym­pi­sche Distanz gestar­tet. Zwei Alters­klas­sen wei­ter in der M55 war ich nur 47 Sekun­den lang­sa­mer als damals. Damit bin ich mehr als zufrie­den“, freu­te sich Tho­mas Eder über sein Ergebnis. 

Der Start für die bei­den ande­ren hei­mi­schen Teil­neh­mer erfolg­te um 11.30 Uhr. Ins­be­son­de­re der Lauf fand so in der Mit­tags­hit­ze statt. Thors­ten Krä­her benö­tig­te 2:29 Stun­den und errang Platz 45 (4. in der AK M40). Das bes­te Ergeb­nis für die TV Wer­ne Was­ser­freun­de erziel­te Han­no Sancken mit Platz 20 (5. AK M20). „Ich bin mit 2:23 Stun­den trotz klei­ner Pro­ble­me mit Krämp­fen beim Lau­fen deut­lich unter zwei­ein­halb Stun­den geblie­ben“, freu­te sich Han­no Sancken über sein gelun­ge­nes Rennen.

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