Samstag, Juli 2, 2022

TV Werne Wasserfreunde: Thorsten Kräher ist ein Ironman

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Wer­ne. Die Zahl 226 Kilo­me­ter zwingt vie­le Aus­dau­er­sport­ler zu Ehr­furcht und Demut. Auf­ge­teilt in 3,8 Kilo­me­ter Schwim­men, 180 Kilo­me­ter Rad­fah­ren und einen abschlie­ßen­den Mara­thon ergibt dies die Distanz des legen­dä­ren Iron­man. Auch Thors­ten Krä­her ist nun ein „Eisen­mann“.

Der TV Wer­ne Was­ser­freund Thors­ten Krä­her hat­te sich seit Novem­ber 2021 auf die Iron­man-Teil­nah­me in Ham­burg vor­be­rei­tet. Im Vor­feld absol­vier­te der Berufs­ol­dat 134 Kilo­me­ter im Was­ser, 3.200 Kilo­me­ter auf dem Rad und knapp 1.000 Kilo­me­ter laufend.

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Als ers­tes High­light war­te­te die Innen- und Außen­als­ter auf die ange­hen­den Eisen­män­ner. Krä­her kam bei 19 Grad Was­ser­tem­pe­ra­tur und eher schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen gut mit den Bedin­gun­gen zurecht und stieg zufrie­den nach 1:15 Stun­den am Fuße des Rat­haus­mark­tes aus der Alster. 

Anschlie­ßend ging es für die Tri­ath­le­ten in die längs­te Wech­sel­zo­ne der Welt am Ball­in­damm mit knapp einem Kilo­me­ter Län­ge, bevor die Rad­stre­cke in Angriff genom­men wer­den konn­te. Der Rad­kurs bot Sight­see­in­g­mög­lich­kei­ten mit Ree­per­bahn, Fisch­markt, Lan­dungs­brü­cken, Spei­cher­stadt, aber auch der lan­gen Deich­land­schaft im Ham­bur­ger Umland. Krä­her spul­te gleich­mä­ßig sei­ne Rad­leis­tung ab, behielt die Ruhe trotz auf­stei­gen­dem Wind, ver­pfleg­te sich gut und genoss auch die Stim­mung in der Stadt und im Umland rund um die Hotspots. 

Nach 5:10 Stun­den park­te der ehe­ma­li­ge Fuß­bal­ler des Wer­ner SC sein Rad in der Wech­sel­zo­ne, was einen sehr star­ken 35er Kilo­me­ter­durch­schnitt bedeu­tet. „Das Rad­fah­ren hät­te gar nicht bes­ser lau­fen kön­nen“, so der 41-Jährige. 

Die zwei­te Mara­thon-Hälf­te berei­te­te Thors­ten Krä­her von den TV Wer­ne Was­ser­freun­den die größ­ten Pro­ble­me. Foto: Privat

Beim abschlie­ßen­den Mara­thon waren vier Run­den an der Als­ter zu lau­fen. Krä­her kam gut ins Lau­fen und absol­vier­te den ers­ten Halb­ma­ra­thon mit einem super Gefühl in 1:53 Stun­den. Mit auf­stei­gen­der Wär­me des Tages und stei­gen­den Kilo­me­tern ging der Kampf des Tages los. Der Was­ser­freund hat­te mit Mus­kel­krämp­fen zu kämp­fen und biss sich durch den zwei­ten Halb­ma­ra­thon. Nach 4:25 Stun­den wur­de Thors­ten Krä­her aller­dings für die har­te Arbeit auf dem roten Tep­pich vor dem Rat­haus ent­lohnt. Mit Über­que­ren der Ziel­li­nie hol­te sich der Wer­ner den tri­ath­le­ti­schen Rit­ter­schlag mit den Wor­ten „You are an Iron­man“ ab.

Mit einer Ziel­zeit von 11:06 Stun­den plat­zier­te sich Krä­her auf Rang 642. Im Ver­gleich zu sei­ner letz­ten Lang­di­stanz in Roth 2019 ver­bes­ser­te sich Krä­her um 23 Minu­ten. Völ­lig kaputt, aber über­glück­lich zeig­te sich der Wer­ner über sein Ergeb­nis. „Ich bin vor allem total dank­bar für den Sup­port mei­ner Frau, die mich den gan­zen Tag über an der Stre­cke beglei­tet, ange­feu­ert und unter­stützt hat“, so Kräher.

In der Regel endet für die meis­ten Lang­di­stanz­ler die Sai­son mit ihrem Ren­nen. Nicht so bei Thors­ten Krä­her, der noch in die­ser Sai­son drei Mit­tel­di­stanz­ren­nen und zwei Kurz­di­stan­zen auf dem Pro­gramm ste­hen hat.

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