Donnerstag, Dezember 8, 2022

Triathlon: Starker Auftritt wird mit Platz auf dem Treppchen belohnt

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Wer­ne. Der ers­te Wett­kampf der Sai­son führ­te die Lan­des­li­ga-Mann­schaft des TV Wer­ne ins Müns­ter­land nach Har­se­win­kel. Am Ende sprang der drit­te Platz heraus.

Nach vie­len ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­fäl­len konn­te Mar­cus Neu­haus erst am Frei­tag die fina­le Auf­stel­lung bekannt­ge­ben. Für die Was­ser­freun­de ging mit Björn Krä­her, Ralf Koch, Samu­el Laar­mann und James Knowl­den ein star­kes Quar­tett an den Start.

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Es muss­ten bei guten Bedin­gun­gen und strah­len­den Son­nen­schein 500 Meter geschwom­men, 22 Kilo­me­ter auf einem fla­chen Rund­kurs gefah­ren und abschlie­ßend fünf Kilo­me­ter gelau­fen werden.

Start­punk war am Sonn­tag das schö­ne Frei­bad in Har­se­win­kel. In zwei von­ein­an­der getrenn­ten Start­grup­pen gin­gen ins­ge­samt 96 Star­ter aus 24 Mann­schaf­ten an den Start.

Knowl­den, Laar­mann und Koch ver­lie­ßen nach einem sehr gutem Schwim­men nahe­zu zeit­gleich nach 08:46 Minu­ten das Becken. Liga Debü­tant Björn Krä­her folg­te 45 Sekun­den spä­ter. Nach einem schnel­len Wech­sel aufs Rad ging es für die Tri­ath­le­ten des TV Wer­ne auf den voll abge­sperr­ten Rund­kurs der ins­ge­samt zwei­mal bezwun­gen wer­den muss­te. Hier zeig­te sich das Quar­tett um Rou­ti­nier Ralf Koch bes­tens aufgelegt.

Koch war es auch, der sei­ne Zeit­fahr­ma­schi­ne als ers­ter nach 35 Minu­ten wie­der in den Rad­stän­der stell­te, dicht gefolgt von Björn Krä­her, der zur Auf­hol­jagd blies, und sich mit einem Schnitt von über 39 km/h und her­vor­ra­gen­den 33:40 Minu­ten weit nach vor­ne fuhr. James Knowl­den in 35:42 Minu­ten sowie Samu­el Laar­mann nach 35:46 Minu­ten kom­plet­tier­ten das sehr gute Rad­fah­ren des Teams.

Durch die sehr guten Rad­zei­ten erar­bei­te­te sich das Team eine gute Aus­gangs­la­ge für den abschlie­ßen­den 5km–Lauf. Bei anstei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren zeig­te die Mann­schaft auch hier kei­ne Schwä­chen. Krä­her war es auch hier der mit 21:43 Minu­ten die schnells­te Zeit lief. Knowl­den in 22:00 Minu­ten, Laar­mann 22:17 Minu­ten und Koch in 23:17 Minu­ten folg­ten nur kur­ze Zeit später.

Eine geschlos­se­ne sehr star­ke Team­leis­tung sorg­te letzt­end­lich dafür, dass die Mann­schaft mit Platz drei auf dem Trepp­chen landete.

Debütant Björn Kräher überzeugte mit der schnellsten Zeit im Team. Foto: Neuhaus
Debü­tant Björn Krä­her über­zeug­te mit der schnells­ten Zeit im Team. Foto: Neuhaus

Mara Gähr­ken gewinnt den Schü­ler­tri­ath­lon in der weib­li­chen Jugend

Nach ihrem Sieg in Dren­stein­furt wie­der­hol­te Mara Gähr­ken ihren Erfolg auch beim Schü­ler­tri­ath­lon in Harsewinkel.

Über die Distanz von 300 Meter Schwim­men, acht Kilo­me­ter Rad­fah­ren und abschlie­ßend 1,5 Kilo­me­ter lau­fen, ließ sie ihrer Kon­kur­renz kei­ne Chan­ce und kam nur knapp hin­ter ihren männ­li­chen Mit­strei­tern ins Ziel.

Ins­ge­samt kam Gähr­ken so auf Platz drei ins Ziel und gewann den Wett­kampf der Weib­li­chen B‑Jugend in sehr guten 34:40 Minuten.

Thors­ten Krä­her mit per­sön­li­cher Best­leis­tung beim Aasee-Triathlon

Nur eine Woche nach sei­nem Finish beim IRONMAN Ham­burg ging Thors­ten Krä­her beim Aasee-Tri­ath­lon in Bocholt über die Mit­tel­di­stanz an den Start. 1,9 Kilo­me­ter Schwim­men, 90 Kilo­me­ter Rad­fah­ren und 19 Kilo­me­ter Lau­fen stan­den auf dem Plan.

Um 8.30 Uhr fiel der Start­schuss für 225 Teil­neh­mer auf der Mit­tel­di­stanz bei bes­tem Wet­ter und sehr guter Sicht bei 21,4° Was­ser­tem­pe­ra­tur. Direkt nach dem Start fühl­te sich der Tri­ath­let wohl im Was­ser. Die Schwimm­stre­cke beinhal­te­te drei kur­ze Run­den inklu­si­ve zwei­er Landgänge.

Nach einer sehr guten Schwimm­leis­tung ver­ließ der Was­ser­freund den Aasee bereits nach 37:22 Minu­ten mit sei­nem bes­ten Frei­was­ser­schwim­men in die­ser Saison.

Nach einem gutem Wech­sel ging es auf die 90 Kilo­me­ter lan­ge Rad­stre­cke. Drei Run­den auf einer Wen­de­punkt­stre­cke muss­ten absol­viert wer­den. Der auf­brau­sen­de Wind mach­te es den Teil­neh­mern dabei nicht leichter.

Glücklich beim Zieleinlauf: Thorsten Kräher. Foto: Kräher
Glück­lich beim Ziel­ein­lauf: Thors­ten Krä­her. Foto: Kräher

Trotz­dem erziel­te Krä­her auch hier eine per­sön­li­che Best­zeit mit 2:38:05 Stun­den und einem Schnitt von 34,2 km/h auf die­ser Rad­stre­cke. Der abschlie­ßen­de Halb­ma­ra­thon führ­te über acht Run­den à 2,5 Kilo­me­ter. Trotz „schwe­rer Bei­ne“ konn­te Krä­her, vor Ort ange­feu­ert durch sei­ne Frau, hier eben­falls eine gute Zeit erzie­len. Der Berufs­sol­dat erreich­te nach 1:42 Stun­den und ins­ge­samt mit einer neu­en per­sön­li­chen Best­leis­tung über die Mit­tel­di­stanz nach 5:03:27 Stun­den glück­lich das Ziel.

In der End­ab­rech­nung beleg­te Krä­her in der Gesamt­wer­tung den 70. Platz bei 165 gewer­te­ten Teil­neh­mern und den ach­ten Platz in sei­ner Altersklasse.

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