Donnerstag, August 11, 2022

Triathlet Lennard Langerbein biegt falsch ab und wird „nur” Sechster

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Wer­ne. Len­nard Lan­ger­bein, Tri­ath­let der TV Wer­ne Was­ser­freun­de, ging in Lage über 500 Meter
Schwim­men, 20 Kilo­me­ter Rad­fah­ren und fünf Kilo­me­ter Lau­fen an die Startlinie.

Nach den tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren zuvor waren es Sonn­tag ange­neh­me 20 Grad. Per­fek­te Bedin­gun­gen für die rund 150 Teil­neh­mer, die in drei Blocks starteten. 

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Für Lan­ger­bein fiel um 10.30 Uhr der Start­schuss und er klet­ter­te nach 6:20 min als Ers­ter
aus dem 23 Grad war­men See. Auf der Rad­stre­cke war mitt­ler­wei­le ein star­ker Wind auf­ge­kom­men, der die fla­chen 20 Kilo­me­ter schwer machte.

Nach drei Run­den kam Lan­ger­bein, als zwei­ter Ath­let aus sei­nem Start­block in die zwei­te Wech­sel­zo­ne. Der Abstand zum Ers­ten betrug cir­ca 40 Sekun­den, sodass es beim abschlie­ßen­den Fünf-Kilo­me­ter-Lauf noch die Mög­lich­keit gab, wei­ter nach vor­ne zu kommen.

Kurz nach Beginn der Lauf­stre­cke bog Lan­ger­bein aller­dings falsch ab und lief eini­ge hun­dert Meter in die fal­sche Rich­tung. Ein Feh­ler, der an die­sem Tag meh­re­ren Ath­le­ten pas­sier­te. Ins­ge­samt kam der Wer­ner Was­ser­freund auf den sechs­ten Platz.

Mit die­sem Form­check im Lip­per­land sind jetzt alle Augen auf den Tri­ath­lon in Müns­ter gerich­tet. Dort geht es am heu­ti­gen Sonn­tag für Lan­ger­bein und die Wer­ner Was­ser­freun­de wie­der in der Tri­ath­lon-Liga NRW um wich­ti­ge Punkte.

Renn­tak­tik der Hit­ze angepasst

Die Mit­tel­di­stanz beim Würz­burg-Tri­ath­lon soll­te der Sai­son­hö­he­punkt für Tho­mas Eder von den TV Wer­ne 03 Was­ser­freun­den wer­den. Der Start war mit­tags bei vor­her­ge­sag­ten 36 Grad im Schat­ten vorgesehen.

„Ich habe mich am Wett­kampf­tag spon­tan für die olym­pi­sche Distanz umge­mel­det. Als älte­rer Tri­ath­let mit 56 Jah­ren muss ich mir und ande­ren nichts mehr bewei­sen. Mir ist wich­tig, gesund und mit Freu­de am Wett­kampf ins Ziel zu kom­men”, erklärt er sei­nen Ent­schluss. Um 13.30 Uhr star­te­te sein Wettkampf. 

Im Erla­brun­ner Bade­see vor den Toren von Würz­burg muss­te der hei­mi­sche Ath­let 2,5 Run­den schwim­men. Nach 1.500 m Schwim­men mit Neo-Ver­bot im ange­nehm war­men Was­ser ging es auf die 38 Kilo­me­ter lan­ge Rad­stre­cke. Die anspruchs­vol­le Stre­cke führ­te land­schaft­lich reiz­voll durch den wel­li­gen Land­kreis Main-Spes­sart. Es folg­ten zwei Lauf­run­den um den Erla­brun­ner Badesee. 

Nach zehn Lauf­ki­lo­me­ter erreich­te Tho­mas Eder vom TV Wer­ne als 116. (11. M55) nach 3:26:02 das Ziel. „Plat­zie­rung und Zeit waren mir egal. Ich habe nur auf den Wär­me­haus­halt geach­tet. So konn­te ich die Land­schaft, die gute Orga­ni­sa­ti­on und die tol­le Stim­mung trotz der Hit­ze genie­ßen. Am Vor­tag bin ich bei Ahra­thon in Bad Neuen­ahr noch einen Halb­ma­ra­thon in den Wein­ber­gen gelau­fen. Es war genau­so heiß. Die Erfah­rung hat mir in Würz­burg gehol­fen”, kom­men­tiert Tho­mas Eder sein Rennen.

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