Mittwoch, August 17, 2022

Thannheisers Tore reichen nicht

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Wer­ne. Mit 2:3 (0:1) ver­lor Fuß­ball-Lan­des­li­gist Wer­ner SC 2000 sein Aus­wärts­spiel bei West­fa­lia Gemen.

Es war ein merk­wür­di­ges Spiel, das der Wer­ner SC erleb­te. Die Mann­schaft von Trai­ner Lars Mül­ler begann kon­zen­triert und hat­te in den Anfangs­mi­nu­ten zwei gute Mög­lich­kei­ten. Doch den Flug­kopf­ball von Hen­ry Pog­genpohl ent­schärf­te der Geme­ner Schluss­mann mit einer über­ra­gen­den Reak­ti­on. Und beim Schuss von Tim Abding­hoff ins lan­ge Eck, hat­ten die WSC-Spie­ler den Tor­schrei auf den Lip­pen, aber erneut war der Tor­wart zur Stel­le. Statt mit 2:0 zu füh­ren, kas­sier­ten die Wer­ner mit dem ers­ten Angriff der Geme­ner nach zehn Minu­ten das 0:1. So ging es auch in die Pause.

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Viel vor­ge­nom­men hat­ten sich die Gäs­te zur zwei­ten Halb­zeit. Doch die kal­te Dusche erfolg­te nach nur drei Minu­ten. Ein lan­ger Ball hebel­te die WSC-Abwehr aus und Gemen schoss ein zur 2:0‑Führung. Völ­lig ver­un­si­chert kas­sier­te die Mül­ler-Elf neun Minu­ten spä­ter das 0:3. Eine Flan­ke flog in Rich­tung Tor und lan­de­te im Netz, ohne dass sich ein Abwehr­spie­ler zustän­dig fühlte.

„Da liegst du 3:0 hin­ten und weißt gar nicht war­um“, schüt­tel­te Lars Mül­ler ungläu­big den Kopf, „und das gegen eine Mann­schaft, die man schla­gen muss“. Mit der Ein­wechs­lung des Lan­zeit­ver­letz­ten Chris Thann­hei­ser keim­te Hoff­nung auf. Gera­de drei Minu­ten auf dem Platz, wur­de Thann­hei­ser im Straf­raum von den Bei­nen geholt. Den fäl­li­gen Elf­me­ter ver­wan­del­te der Gefoul­te selbst zum 1:3.

120 Sekun­den spä­ter war es erneut Thann­hei­ser, der bei einer Flan­ke zur Stel­le war und in der 65. Minu­te den Anschluss­tref­fer mar­kier­te. In den ver­blei­ben­den 25 Minu­ten drück­te der Wer­ner SC auf den Aus­gleich. Gemen ver­tei­dig­te mit lan­gen Bäl­len und ließ kei­ne wei­te­re Chan­ce zu.

„Das Spiel passt ins Bild. Im Augen­blick läuft wenig für uns. Wir sind defen­siv nicht in der Lage, dass wir mal ohne Gegen­tor blei­ben. Aber wenn du aus­wärts zwei Tore schießt, müss­te es auch mal für einen Sieg rei­chen“, resü­mier­te Trai­ner Lars Müller.

Das nächs­te Meis­ter­schafts­spiel für den Wer­ner SC ist bereits am Don­ners­tag, 10. März. Dann trifft das Mül­ler-Team auf Borus­sia Müns­ter. Anstoß ist um 19.30 Uhr im Sport­zen­trum Lindert.

WSC: Klan­te – Holt­mann, Stö­ver, Y. Lachowicz, Sön­mez (53. Saa­do), Pog­genpohl (83. Nie­walda), Abding­hoff, Hei­di­cker, C. Lachowicz, Kavak­ba­si (61. Thann­hei­ser), Korkut.

Tore: 1:0 Enke (10.), 2:0 Kirch­hoff (48.), 3:0 Göring (57.), 3:1 Thann­hei­ser (64., Foul­elf­me­ter), 3:2 Thann­hei­ser (66.).

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