Mittwoch, Oktober 5, 2022

Teambuilding: United-Kinder haben Spaß mit den Wipfelstürmern

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Wer­ne. Hockey United Wer­ne ist ein Ver­ein, der sich die Inte­gra­ti­on von Geflüch­te­ten durch den Sport auf die Fah­ne geschrie­ben hat. Um zwei Jun­gen aus der Ukrai­ne noch näher an die Mann­schaft zu brin­gen, gab es am ver­gan­ge­nen Sonn­tag ein Team­buil­ding im Sport­zen­trum Dahl.

Pav­lo und Myko­la, ein elf Jah­re altes Zwil­lings­paar aus der Ukrai­ne, begeis­ter­ten sich schon beim Pro­jekt „Ler­nen & Hockey” für den Sport und sind seit­dem jeden Frei­tag enga­giert beim Trai­ning der United-Jugend­mann­schaft dabei.

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„Die Wip­fel­stür­mer” aus Hamm hal­fen dabei, die Gemein­schaft zu för­dern und zu fes­ti­gen sowie die „Neu­zu­gän­ge” wei­ter zu inte­grie­ren. Uli Baum­ert war gut gelaunt und mit vie­len Ideen nach Wer­ne gekom­men. Er sorg­te für einen unver­gess­li­chen Tag mit jeder Men­ge Spaß.

Egal ob das Fang­spiel „Rie­sen, Feen und Zau­be­rer” oder das Ren­nen durch ein geschwun­ge­nes Sei, teil­wei­se mit ver­bun­de­nen Augen – ver­trau­ens­bil­den­de und koope­ra­ti­ve Auf­ga­ben stan­den im Mit­tel­punkt des drei­stün­di­gen Teambuildings.

Die Kin­der lern­ten schnell, dass man nur gemein­sam erfolg­reich sein kann. „Das ist genau­so, wenn ihr ein Hockey­spiel habt. Zusam­men ist man stär­ker”, sag­te Uli Baum­ert. Leuch­ten­de Augen hat­ten beson­ders Myko­la und Pav­lo. Baum­ert ver­stand es, den bei­den ukrai­ni­schen Jun­gen die Übun­gen ohne gro­ße Wor­te ver­ständ­lich zu machen. Zur Sei­te stand den bei­den die Mut­ter einer Mit­spie­le­rin, die mit ihren rus­si­schen Sprach­kennt­nis­sen klei­ne­re Ver­stän­di­gungs­pro­ble­me schnell löste.

Pav­lo und Myko­la (vor­ne rechts) füh­len sich bei Hockey United Wer­ne schon nach kur­zer Zeit wohl. Foto: Wagner

Nach so viel Bewe­gung, Spaß und Aben­teu­er freu­ten sich die 15 Mäd­chen und Jun­gen dann auf Piz­za und küh­le Geträn­ke. Beim Abschluss­spiel „Wo ist Fred?” muss­ten die Kin­der noch ein­mal rich­tig gut zusam­men­hal­ten, um die Eidech­se Fred sicher und unbe­merkt von A nach B zu befördern.

„Das war eine rich­tig tol­le Akti­on”, waren sich am Ende Groß und Klein einig. Mit viel Applaus bedank­te sich die Grup­pe bei Uli Baumert. 

Finan­ziert wur­de das Team­buil­ding aus dem „Son­der­fonds für Geflüch­te­te aus der Ukrai­ne“ im Rah­men des Bun­des­pro­gramms „Inte­gra­ti­on durch Sport“.

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