Samstag, Dezember 3, 2022

„Tannes“ unheimliche Quote

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Wer­ne. Chris Thann­hei­ser war der Match­win­ner im Nach­hol­spiel des Wer­ner SC gegen Borus­sia Müns­ter (1:0) am Don­ners­tag­abend im Lin­dert. Der Mann­schafts­ka­pi­tän erziel­te mit einem Flug­kopf­ball kurz vor der Pau­se das ein­zi­ge Tor.

Nach drei Nie­der­la­gen fei­er­te die Mann­schaft von Trai­ner Lars Mül­ler damit ihren ers­ten Sieg in die­sem Jahr. Die Erleich­te­rung nach dem schwer erkämpf­ten Erfolg war Mül­ler deut­lich anzu­mer­ken. „Spie­le­risch war Müns­ter deut­lich bes­ser“, muss­te der Coach geste­hen, „viel­leicht hat­ten wir die kla­re­ren Chancen.“

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Mül­ler setz­te bei der Auf­stel­lung auf drei erfah­re­ne Offen­siv­kräf­te. In die­sem wich­ti­gen Spiel soll­te der „Legen­den­sturm“ die ent­schei­den­den Impul­se brin­gen. Neben Dani­el Durka­lic und Jan­nik Prinz stand Mann­schafts­ka­pi­tän Chris Thann­hei­ser erst­mals seit dem 1:0‑Erfolg gegen den SV Her­bern am 8. Okto­ber 2021 wie­der in der Startaufstellung.

Die ers­ten Minu­ten gehör­ten den Gäs­ten aus Müns­ter. Doch nach dem stür­mi­schen Beginn kam der WSC bes­ser ins Spiel. Durch frü­hes Stö­ren soll­ten die Müns­te­ra­ner zu kei­nem kon­struk­ti­ven Spiel­auf­bau kom­men. Eine ers­te Chan­ce erar­bei­te­te sich Thann­hei­ser nach 16 Minu­ten, als er dem Geg­ner den Ball abjag­te. Sein Schuss aus 13 Metern ging aller­dings am Tor vor­bei. Erfolg­rei­cher war er dann kurz vor der Pau­se. Eine Flan­ke von Jus­sef Saa­do von rechts ver­wan­del­te „Tan­ne“ mit einem Flug­kopf­ball aus 16 Metern. Über die Tor­quo­te sei­nes Kapi­täns staun­te auch Mül­ler. „Tan­ne hat in drei Spie­len vier Tore gemacht, das ist nicht schlecht.“ Die­se Quo­te ist umso erstaun­li­cher, wenn man bedenkt, dass er in den drei Spie­len ein- bzw. aus­ge­wech­selt wurde.

Rama­zan Korkut treibt den Ball in Rich­tung Tor von Borus­sia Müns­ter. Rechts Deniz Sön­mez. Foto: MSW

Bis auf einen Tor­schuss zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit hat­te der Gast aus Müns­ter kei­ne kla­re Mög­lich­keit zum Aus­gleich. Zwar setz­te der Geg­ner in der Schluss­pha­se auf bedin­gungs­lo­se Offen­si­ve, doch Stö­ver, Pog­genpohl und Holt­mann klär­ten kom­pro­miss­los. „Wir hat­ten vor dem Spiel eini­ge Din­ge ein­ge­for­dert, vor allem was Ein­satz und Kampf angeht. Das wur­de auch so umge­setzt“, war Lars Mül­ler zufrieden.

Im nächs­ten Meis­ter­schafts­spiel kommt am kom­men­den Sonn­tag, 13. März, der TuS Hal­tern II in den Lin­dert. Anstoß ist um 15 Uhr. 

WSC: Klan­te – Holt­mann, Stö­ver, C. Lachowicz, Saa­do (90. Kanar), Dadal (64. Drü­cker), Pog­genpohl (74. Sön­mez), Hei­di­cker, Thann­hei­ser (57. Korkut), Prinz, Durkalic,

Tor: 1:0 Thann­hei­ser (44.)

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