Donnerstag, Mai 19, 2022

Remis für WSC in Heiden gerettet: Poggenpohl trifft in letzter Sekunde

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Wer­ne. Ein Tref­fer von Hen­ry Pog­genpohl in buch­stäb­lich letz­ter Sekun­de sicher­te dem Wer­ner SC das 2:2‑Unentschieden bei Vik­to­ria Hei­den. Nach 45 Minu­ten lagen die Wer­ner bereits 0:2 zurück, Rama­zan Korkut sorg­te für den Anschluss­tref­fer, bevor Pog­genpohl den viel­um­ju­bel­ten Aus­gleich schaffte. 

Eigent­lich hät­te man davon aus­ge­hen kön­nen, dass der WSC nach dem 7:1‑Kantersieg am ver­gan­ge­nen Sonn­tag gegen Hal­tern II in Hei­den befreit auf­spie­len wür­de. Doch Lars Mül­ler sah im ers­ten Durch­gang eine erschre­ckend schwa­che Wer­ner Elf. „In der ers­ten Halb­zeit haben wir alles ver­mis­sen las­sen: zu wenig Lauf­be­reit­schaft, zu wenig Zwei­kämp­fe, zu wenig Fuß­ball gespielt. Es fehl­te der Zug zum Tor“, kri­ti­sier­te der Trai­ner. So fie­len die Tore für die Gast­ge­ber zwangs­läu­fig. Wes­sel­borg und Ossing tra­fen für Hei­den inner­halb von vier Minu­ten (25. Und 29.) zur ver­dien­ten 2:0‑Pausenführung.

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In der Kabi­ne schien Mül­ler die rich­ti­gen Wor­te gefun­den zu haben, denn im zwei­ten Durch­gang zeig­te der WSC ein ganz ande­res Gesicht. „Wir hät­ten das Spiel in der zwei­ten Halb­zeit viel­leicht sogar kom­plett dre­hen kön­nen“, mein­te Mül­ler nach der Par­tie. Kurz nach Wie­der­an­pfiff hat­te Jus­sef Saa­do die ers­te Mög­lich­keit zum Anschluss, doch was ihm gegen Hal­tern gleich drei­fach gelang, blieb ihm in Hei­den ver­sagt. Wei­te­re Hoch­ka­rä­ter ver­ga­ben in der Fol­ge Colin Lacho­witz, der für Jan­nik Prinz ein­ge­wech­sel­te Mar­cel Nie­walda und Eli­as Heidicker.

Ein gutes Händ­chen bewies Mül­ler bei der Ein­wechs­lung von Rama­zan Korkut für Camil­le Jan Dadal (68.). Korkut war gera­de fünf Minu­ten im Spiel, da erziel­te er das Anschluss­tor. Nun dräng­te Wer­ne auf den Aus­gleich, der dann aber trotz wei­te­rer guter Chan­cen erst Sekun­den vor dem Schluss­pfiff gelang. „Ein spä­ter Aus­gleich ist immer etwas glück­lich“, gestand Mül­ler, „doch wir hät­ten schon eher das 2:1 machen müs­sen und hät­ten dann mehr Zeit für wei­te­re Tore gehabt. Es wäre mehr drin gewe­sen, wenn wir die ers­te Halb­zeit nicht so ver­schenkt hätten.“

Nach den Absa­gen von Tim Abding­hoff und Stamm­tor­hü­ter Luis Klan­te hat­te Mül­ler nur eine spär­lich besetz­te Aus­wech­sel­bank zur Ver­fü­gung. „Ich bin froh, dass defen­siv nichts pas­siert ist, denn da hät­ten wir nicht wech­seln können.“

Am Sonn­tag, 27. März, ist TuS Alten­ber­ge beim Wer­ner SC im Lin­dert zu Gast. Anstoß ist um 15 Uhr. Das Hin­spiel in Alten­ber­ge ver­lor der WSC mit 0:2

WSC: Pollak – Mar­ti­no­vic, Stö­ver, Pog­genpohl, Saa­do, Holt­mann, Dadal (68. Korkut), Hei­di­cker, C. Lachowicz, Kavak­ba­si (82. Drü­cker), Prinz (46. Niewalda).

Tore: 1:0 Wes­sel­borg (25.), 2:0 Ossing (29.), 2:1 Korkut /73.), 2:2 Pog­genpohl (90.+1)   

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