Mittwoch, August 17, 2022

PBV Werne: Zweite wahrt Chance und kämpft um den Aufstieg

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Wer­ne. Wäh­rend die ers­te Mann­schaft des Pool­bil­lard-Ver­ein Wer­ne den Auf­t­sieg ver­passt hat, wahr­te die Zwei­te ihre Chan­ce, mit einem Sieg am letz­ten Spiel­tag den Sprung in die nächst­hö­he­re Liga per­fekt zu machen.

Lan­des­li­ga: BC Sieg­tal III – PBV Wer­ne 6:2

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Nach die­sem Ver­lust hat die Ers­te kaum mehr eine Chan­ce, den Auf­stieg noch zu schaf­fen, steht mit 24:10 Punk­ten auf dem drit­ten Platz.

Dabei hat­te es so gut begon­nen: Ben­ja­min Scholz dreh­te im 14.1‑endlos auf, hol­te 75 Punk­te in 22 Auf­nah­men (1:0). Doch sei­ne Mit­spie­ler hat­ten das Nach­se­hen: Bas­ti­an Kra­mer kas­sier­te im Neu­ner­ball eine 6:1‑Klatsche, Mike Otto unter­lag im Zeh­ner­ball mit 4:6, Nic­las Klöhn im Ach­ter­ball mit 2:5.

Scholz hol­te nach der Pau­se einen wei­te­ren Punkt (6:2 im Zeh­ner­ball), doch Otto unter­lag im 14.1‑endlos gegen einen Geg­ner, der sich mit einer 29-Serie unein­hol­bar nach vor­ne kämpf­te. Klöhn ver­lor bei „Hill-Hill“ das ent­schei­den­de Neu­ner­ball-Spiel (5:6), Kra­mer hat­te im Ach­ter­ball Schwä­chen im Stel­lungs­spiel (3:5).

Bezirks­li­ga: PBV Wer­ne II – BC Bockum-Hövel IV 5:3

Am vor­letz­ten Spiel­tag stand in der Pool­fa­brik an der Sto­cku­mer Stra­ße ein schwe­res Match an: gegen eine der stärks­ten Mann­schaf­ten muss­te ein Sieg her, um den Auf­stieg noch zu schaf­fen. Und zunächst sah es nicht danach aus: Mar­kus Kli­me­cki unter­lag in einem hoch­klas­si­gen 14.1‑endlos knapp mit 53:60 Punk­ten. Der Geg­ner von Zor­an Ilic hat­te im Neu­ner­ball das Glück auf sei­ner Sei­te, loch­te die spiel­ent­schei­den­de 9 gleich drei­mal unge­wollt (3:6). Im Zeh­ner­ball riss die Serie von Tim Pel­ka, der in der Sai­son zwölf­mal in Fol­ge unge­schla­gen blieb – ein denk­bar knap­pes 5:6. Ledig­lich Andre­as Wege­ner ließ sei­nem Geg­ner im Ach­ter­ball kei­ne Chan­ce: 5:1.

Ange­spannt star­te­ten die Wer­ner Bil­lard­spie­ler in den zwei­ten Durch­gang. Pel­ka revan­gier­te sich im 14.1.-endlos mit einem 60:46-Erfolg, Ilic dreh­te rich­tig auf und konn­te beim Stand von 6:0 sein Queue zusam­men­schrau­ben. Kli­me­cki kam gegen einen star­ken Geg­ner zunächst kaum an den Tisch, lag 0:3 hin­ten. Dann aber zeig­te er sei­ne alte Klas­se und ließ fünf Spie­le lang den Geg­ner auf­bau­en – 5:3. Somit hing alles an Wege­ner, der im Neu­ner­ball antrat.

Beim Stand von 4:5 hat­te sein Geg­ner schon Match­ball, doch die Neun klap­per­te im Loch: 5:5. Der Gast senk­te eine Kugel nach der ande­ren, ver­senk­te dann aber mit der Acht den Spiel­ball. Die letz­te Kugel mit „Ball in Hand“ war Formsache.

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