Mittwoch, Oktober 5, 2022

Mit Kampf und Einsatz holt der Werner SC den ersten Punkt

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Wer­ne. Den ers­ten Punkt­ge­winn mel­det der Wer­ner SC am sechs­ten Spiel­tag: Beim 0:0 gegen West­fa­lia Gemen erziel­ten die WSC-Kicker zwar kei­ne Tore, zeig­ten aber vor allem im zwei­ten Durch­gang eine deut­li­che Stei­ge­rung im Ver­gleich zu den Par­tien der letz­ten Wochen.

Von der Papier­form waren die Kräf­te­ver­hält­nis­se klar ver­teilt: Mit West­fa­lia Gemen kam der Spit­zen­rei­ter zum Tabel­len­letz­ten Wer­ner SC, der wie­der­um mit gro­ßen Ambi­tio­nen in die Sai­son gegan­gen war, aber nach sechs Spiel­ta­gen immer noch ohne jeg­li­chen Punkt­ge­winn war.

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Mit viel Ein­satz und Kampf star­te­ten die Gast­ge­ber in die Par­tie und erar­bei­te­ten sich auch die ers­ten Chan­cen. Die bes­te ver­gab Bri­an Wolff in der 15. Minu­te, als er den Ball über­has­tet neben das Geme­ner Tor schob. Zehn Minu­ten spä­ter ver­pass­te Gemen die Füh­rung. Nach einer Flan­ke von links köpf­te ein Geme­ner Angrei­fer das Leder nur knapp neben den Kas­ten von Jan Trahe.

Nach dem Sei­ten­wech­sel stei­ger­te sich der WSC. Aus einer auf­merk­sa­men Vie­rer­ket­te such­te der WSC die Lücke in der geg­ne­ri­schen Abwehr. In der 57. Minu­te setz­te sich Ous­sa­ma Daou­di gegen zwei Geme­ner durch, fand aller­dings im West­fa­lia-Kee­per Schnei­der sei­nen Meister. 

Mit ver­ein­ten Kräf­ten stop­pen Colin Lachowicz (l.) und Zor­an Mar­ti­no­vic einen Geme­ner Angrei­fer. Foto: MSW

In der Fol­ge hat­ten Ser­had Gün und Daou­di gute Mög­lich­kei­ten, die Begeg­nung zuguns­ten des WSC zu ent­schei­den. „Wir hat­ten die ein­deu­tig bes­se­ren Chan­cen, auch in der Anzahl“, befand Trai­ner Lars Mül­ler. „Wir haben defen­siv sehr wenig zuge­las­sen und offen­siv gut umge­schal­tet.“ Mit klei­nen Schrit­ten müs­se man sich aus der Tal­soh­le hoch­ar­bei­ten. Die Leis­tung und das Ergeb­nis gegen Gemen sind dafür eine gute Grundlage.

Mit dem Punkt­ge­winn bleibt der Wer­ner SC Tabel­len­letz­ter. Am nächs­ten Sonn­tag, 25. Sep­tem­ber, geht es zum Auf­stei­ger TSG Dül­men, die ihr Heim­spiel gegen Ein­tracht Ahaus mit 2:3 ver­lo­ren hat. 

WSC: Tra­he – Mar­ti­no­vic, Holt­mann, Masic, Stö­ver, Pog­genpohl (71. Neu­ge­bau­er), C. Lachowicz, Becker (65. Prinz), Wolff, Gün, Daoudi

Tore: keine

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