Manfred Schnieders ist neuer FLVW-Präsident

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Kreis Unna/Westfalen. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat einen neuen Präsidenten: Am Samstag, 25. Juni haben die 134 stimmberechtigten Delegierten auf dem Ordentlichen Verbandstag in der Kamener Stadthalle Manfred Schnieders einstimmig ohne Enthaltungen an die Spitze des zweitgrößten deutschen Landesverbandes gewählt.

Er tritt die Nachfolge von Gundolf Walaschewski an, der nicht für eine dritte Amtszeit kandidierte.

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„Ich kenne sowohl den Amateurfußball als auch die Leichtathletik als Läufer und Laufveranstalter sehr gut und werde ein Präsident aller sein“, sagte der Salzkottener (FLVW-Kreis Paderborn), der bei der Wahl ohne Gegenkandidaten blieb, in seiner Antrittsrede.

Mit Ayodele Buraimoh-Niederschlag aus dem FLVW-Kreis Siegen/Wittgenstein und Andrea Bokelmann aus Dortmund verstärken zwei Frauen als neue Beisitzerinnen das Präsidium des FLVW. Sie setzten sich in der Abstimmung gegen ihren Mitbewerber Tom Schulz durch. Dritte Frau für die kommende Legislatur ist Marianne Finke-Holtz, die als Vizepräsidentin für Vereins- und Verbandsentwicklung wiedergewählt worden ist.

Andree Kruphölter, vormals Beisitzer im FLVW-Führungsgremium, beerbt Manfred Schnieders als Vizepräsident Amateurfußball. Peter Westermann (Vizepräsident Leichtathletik), Holger Bellinghoff (Vizepräsident Jugend) und Peter Wolf (Vizepräsident Finanzen) wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

Mit Elke Kappen hatte die Bürgermeisterin der Stadt Kamen als Gastgeberin zunächst das Wort. Sie gab ihr Grußwort zu Protokoll und betonte kurz und deutlich die Verbundenheit zwischen dem Verband und der Stadt und dankte dem Ehrenamt für dessen unermüdlichen Einsatz in der Corona-Pandemie.

Der erst im März gewählte DFB-Präsident Bernd Neuendorf richtete ebenfalls sein Grußwort an die rund 300 Delegierten und Gäste des Verbandstages. „Es ist ein bisschen, wie nach Hause kommen“, sagte Neuendorf auf der Bühne der Stadthalle Kamen und lobte die „gute Zusammenarbeit“ der Landesverbände, die er als Präsident des Fußballverbandes Mittelrhein seit Jahren kennt und auf die er auch zukünftig setzt: „Wir brauchen den FLVW als starken Verband, als Unterstützung für die großen Herausforderungen“, so Neuendorf.

Zahlreiche Ehrungen und Verabschiedungen

Einen wahren Verabschiedungsmarathon und zahlreiche Ehrungen erlebten die Gäste in der Stadthalle Kamen. Unter anderem wurden Bernhard Bußmann und Hubert Funke mit dem DLV-Ehrenschild ausgezeichnet. Dem scheidenden FLVW-Präsidenten Gundolf Walaschewski ließen die Delegierten per Akklamation die Ehrenmitgliedschaft zuteil werden. Der verabschiedte sich mit den Worten: „Das ist mein letzter Verbandstag. Da ist natürlich ein bisschen Wehmut im Spiel, vor allem aber eine große Dankbarkeit, für die Geschicke des Verbandes mitverantwortlich gewesen sein zu dürfen. Ich wünsche dem neuen Präsidium eine feste Hand bei der Bewältigung seiner Aufgaben und dem FLVW eine gute Zukunft.“

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