Mittwoch, August 17, 2022

Hochkarätige Verstärkung für den Landesligisten Werner SC

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Wer­ne. Zwei hoch­ka­rä­ti­ge Neu­zu­gän­ge mel­det der Wer­ner SC: Nach einem kur­zen Inter­mez­zo beim Ober­li­gis­ten West­fa­lia Rhy­nern kehrt Bri­an Wolff nach Wer­ne zurück, vom Tabel­len­zwei­ten der West­fa­len­li­ga wech­selt Leon Becker zum WSC. 

„Bei­de pas­sen gut zum WSC“, sag­te Kur­tu­lus „Kut­te“ Öztürk. Der exter­ne Bera­ter des Lan­des­li­ga-Drit­ten hat die bei­den jun­gen Spie­ler von der Qua­li­tät des Teams über­zeugt und den Wech­sel über die Büh­ne gebracht.  Becker (19) wohnt in Wer­ne, Wolff (21) ist gebür­ti­ger Wer­ner und wohnt in Bergkamen. 

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Der Kon­takt zu Kut­te Öztürk kam über den stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den der WSC-Fuß­bal­ler, Rai­ner Lit­tau, zustan­de und ist seit sei­nem kur­zen Gast­spiel beim WSC nicht abge­ris­sen, berich­tet Wolff. „Wir haben immer mal wie­der tele­fo­niert. Und als ich andeu­te­te, dass sich der Ober­li­ga-Fuß­ball bei Rhy­nern und mei­ne beruf­li­che Aus­bil­dung nicht mehr ver­tra­gen, hat er mir den Vor­schlag gemacht, zum WSC zu wech­seln.“ Mit Tim Neu­ge­bau­er spielt bereits ein guter Kol­le­ge im WSC-Team.

Sei­ne ers­ten Fuß­ball-Jah­re ver­brach­te Bri­an Wolff bei SuS Rün­the. Von dort wech­sel­te er in die U11-Jugend von Borus­sia Dort­mund. Von 2014 bis 2019 spiel­te er bei Schal­ke 04, bevor er im letz­ten Junio­ren­jahr zum Zweit­li­gis­ten Hol­stein Kiel ging. „Es lief da wirk­lich rich­tig gut, bis die Sai­son wegen Coro­na zunächst unter­bro­chen und dann vor­zei­tig been­det wer­den muss­te“, erzählt Wolff. Dar­auf wur­den alle Ver­trags­ver­hand­lun­gen auf Eis gelegt. Öztürk hol­te den Offen­siv­spie­ler zum WSC. Hier kam er aber nur auf drei Ein­sät­ze, weil auch bei den Ama­teu­ren wegen der Pan­de­mie die Sai­son vor­zei­tig been­det wur­de. „Wenn wir wei­ter gespielt hät­ten, wären wir auf­ge­stie­gen“, ist Wolff sicher. Um den Auf­stieg mit­spie­len will er in der nächs­ten Spiel­zeit auf jeden Fall, sagt er.

„Bri­an ist ein Spie­ler, der uns auf jeden Fall wei­ter­hel­fen wird“, freut sich Fuß­ball-Vor­sit­zen­der Tho­mas Over­mann über die Zusa­ge des offen­si­ven Mittelfeldspielers.

Leon Becker kommt vom Westfalenligisten 1. FC Gievenbeck zum Werner SC. Foto: WSC
Leon Becker kommt vom West­fa­len­li­gis­ten 1. FC Gie­ven­beck zum Wer­ner SC. Foto: WSC

Neben Wolff und den bereits fest­ste­hen­den Neu­zu­gän­gen Luis Kram­pe vom SV Her­bern und Amer Masic vom Lüner SV hat Öztürk mit Leon Becker einen wei­te­ren viel­ver­spre­chen­den Spie­ler zum WSC geholt. Der 19-Jäh­ri­ge kommt vom West­fa­len­li­gis­ten 1. FC Gie­ven­beck und gehört als Co-Kapi­tän zum Stamm­ka­der der Ers­ten Mann­schaft. Auf zehn Ein­sät­ze, acht Tore und fünf Tor­vor­la­gen kommt der offen­si­ve Mit­tel­feld­spie­ler in die­ser Sai­son. In der nächs­ten Spiel­zeit will er sei­ne Tor­ge­fähr­lich­keit beim Wer­ner SC unter Beweis stellen. 

Als Kind träum­te Becker zunächst von einer Ten­nis­kar­rie­re, doch dann setz­te sich der Fuß­ball durch. Mit elf Jah­ren spiel­te er für Ein­tracht Wer­ne. Bei einem Hal­len­tur­nier wur­den Trai­ner auf ihn auf­merk­sam und hol­ten ihn in die Kreis­aus­wahl. Nach einer Spiel­zeit bei Uni­on Lüding­hau­sen folg­te der Wech­sel zum 1. FC Gie­ven­beck, wo er jetzt im sieb­ten Jahr kickt.

„Ich hät­te auch die Mög­lich­keit gehabt, wei­ter West­fa­len­li­ga zu spie­len“, erklärt der Bay­ern-Fan, „nach den Gesprä­chen mit Kut­te habe ich aber ein gutes Gefühl, was den Wer­ner SC angeht. Die Per­spek­ti­ve stimmt, die Mann­schaft spielt seit zwei, drei Jah­ren oben mit.“ Außer­dem blie­be der Kader zum gro­ßen Teil zusam­men, obwohl eini­ge Spie­ler Ange­bo­te von Ver­ei­nen aus höhe­ren Ligen hät­ten. Gute Kon­tak­te habe er zu Nico Holt­mann, Maxi Drews und Mar­vin Stö­ver. Sei­ne Blick­rich­tung geht stark in Rich­tung Auf­stieg. Wenn man als Wer­ner mit einer Wer­ner Mann­schaft in die West­fa­len­li­ga auf­stei­gen kann, sei das für ihn ein beson­de­rer Anreiz, sagt Becker.

Nach dem Abitur am Anne-Frank-Gym­na­si­um und einem War­te­se­mes­ter will Becker im Herbst mit dem BWL-Stu­di­um begin­nen. Der Sport mit Fuß­ball, Ten­nis und und Fit­ness­stu­dio ste­hen beim 19-Jäh­ri­gen im Mit­tel­punkt. Sei­ne Zie­le beim WSC: „Ich möch­te so früh wie mög­lich in die Start­elf rücken und dann so viel wie mög­lich spielen.“

Mit der Ver­pflich­tung von Leon Becker gehört ein wei­te­rer Wer­ner Jun­ge zum Lan­des­li­ga-Kader von Trai­ner Lars Mül­ler. Für Over­mann ist das ein wich­ti­ger Fak­tor für die Inden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Team. „Die Zuschau­er sehen Wer­ner Jungs wie Mar­vin Stö­ver, Nico Holt­mann, Jus­sef Saa­do oder Zor­an Mar­ti­no­vic. Vie­le Spie­ler unter­neh­men auch nach dem Fuß­ball gemein­sam etwas, im Team stimmt das Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl“, sagt Over­mann. Er freue sich auf „eine rich­tig gei­le Trup­pe“ in der nächs­ten Saison.

Und „Kut­te“ Öztürk ver­spricht noch mehr Ver­stär­kun­gen für den Kader. Mit wei­te­ren Spie­lern ste­he er in aus­sichts­rei­chen Ver­hand­lun­gen, ließ er durchblicken.

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