Mittwoch, Oktober 5, 2022

Dritte Pleite im dritten Spiel: Beim Werner SC fehlt die Struktur

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Wer­ne. Der erhoff­te Befrei­ungs­schlag blieb aus: Auch im drit­ten Spiel der neu­en Sai­son blieb Lan­des­li­gist Wer­ner SC ohne Punkte. 

Auf eige­nem Platz kas­sier­ten die Blau-Roten eine 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den SC Alten­rhei­ne. Für Trai­ner Lars Mül­ler, der wegen einer schon län­ger geplan­ten Urlaubs­rei­se fehl­te, stand sein Co-Trai­ner, Joel Simon, an der Sei­ten­li­nie. Er und die rund 70 Zuschau­er im Lin­dert sahen eine völ­lig deso­la­te Wer­ner Trup­pe, die in kei­ner Pha­se der Begeg­nung kon­struk­ti­ve Ansät­ze zeigte.

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„Was wäre, wenn …?“ möch­te man fra­gen. Was wäre, wenn bereits nach fünf Minu­ten Ous­sa­ma Daou­di einen Pog­genpohl-Pass aus gut einem Meter im geg­ne­ri­schen Tor ver­senkt und nicht den lie­gen­den Kee­per ange­schos­sen hät­te. Viel­leicht hät­te das Ruhe ins WSC-Spiel gebracht. Statt­des­sen kam wie schon gegen Sen­den kein zusam­men­hän­gen­des Auf­bau­spiel zustan­de. Die Offen­siv­be­mü­hun­gen blie­ben meis­tens beim Geg­ner hän­gen, der mit einem Lat­ten­tref­fer nach zehn Minu­ten ein ers­tes Aus­ru­fe­zei­chen setzte.

Mit Elan und frü­hem Stö­ren star­te­te der WSC die Par­tie. Doch schon nach weni­gen Minu­ten ebb­te der Schwung ab und Alten­rhei­ne kam mit gefähr­li­chen Vor­stö­ßen vor das Tor von Hen­rik Pollak. Der war chan­cen­los, als die Gäs­te kurz vor der Pau­se in Füh­rung gin­gen. Völ­lig frei­ste­hend konn­te der Alten­rhei­ner Vadim Schmidt ein­schie­ßen. Nach einer Ecke von links stimm­te die Zuord­nung im Wer­ner Straf­raum nicht. „Das ist natür­lich eine Kata­stro­phe, das hät­te so nie pas­sie­ren dür­fen“, ärger­te sich Joel Simon.

Marc Schwer­b­rock ver­such­te ver­ge­bens, das Spiel sei­ner Mann­schaft zu ord­nen. Foto: MSW

Mit Jan­nik Prinz und Jus­sef Saa­do brach­te der Inte­rims­coach nach der Pau­se zwei fri­sche Offen­siv­kräf­te. Am Spiel der Heim­mann­schaft änder­te sich nichts. Statt­des­sen erhöh­te Alten­rhei­ne den Druck und kam zu zahl­rei­chen Chan­cen, um auf 2:0 zu erhö­hen. Hen­rik Pollak behielt die Über­sicht und klär­te mehr­fach überragend.

„Wir haben nach vor­ne ein­fach zu unsau­ber gespielt“, kri­ti­sier­te Joel Simon. „Zur zwei­ten Halb­zeit hat­ten wir uns eini­ges vor­ge­nom­men, doch da lief spie­le­risch nichts mehr zusam­men. Wir hat­ten genug Räu­me und Zeit, um aus den Mög­lich­kei­ten mehr zu machen, spie­len dann aber die Bäl­le in den Rücken.“

Nun ste­hen zwei Aus­wärts­spiel in Fol­ge an. Am kom­men­den Sonn­tag, 4. Sep­tem­ber, geht es zu Ein­tracht Ahaus, eine Woche spä­ter, am 11. Sep­tem­ber, ist der Wer­ner SC zu Gast bei der SG Borken.

WSC: Pollak – Mar­ti­no­vic, Pog­genpohl (46. Saa­do), Holt­mann, Masic, C. Lachowicz, Gün (65. Abding­hoff), Becker (77. Drü­cker), Thann­hei­ser, Schwer­b­rock (63. Sön­mez), Daou­di (46. Prinz)

Tore: 0:1 (38.)

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