Dienstag, November 29, 2022

Bitter für den WSC: Gegentor in der Nachspielzeit kostet zwei Punkte

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Wer­ne. Zwei Elf­me­ter, zwei Rote Kar­ten und jede Men­ge Dis­kus­sio­nen um die Schieds­rich­ter­ent­schei­dun­gen – die Wel­len der Emo­tio­nen schlu­gen hoch im Sport­zen­trum Lindert. 

Wie schon vor zwei Wochen, als der Wer­ner SC in der Nach­spiel­zeit gegen Spit­zen­rei­ter SG Bockum-Hövel einen Tref­fer kas­sier­te und damals 1:2 unter­lag, war auch im Heim­spiel gegen Auf­stei­ger FC Epe die 90. Spiel­mi­nu­te längst vor­bei, als der Gast durch einen Foul­elf­me­ter zum 2:2‑Ausgleich kam und den Wer­nern in letz­ter Minu­te zwei wich­ti­ge Punk­te entriss.

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Mit Voll­dampf war der Wer­ner SC in die Par­tie gestar­tet. Die rund 200 Zuschau­er hat­ten sich gera­de auf ihren Steh­plät­zen ein­ge­fun­den, da köpf­te Ser­had Gün eine Durka­lic-Flan­ke völ­lig unbe­drängt über den Quer­bal­ken des Eper Gehäu­ses. Drei Minu­ten spä­ter lief Colin Lachowicz allein auf das Gäs­te­tor zu und setz­te den Ball über­has­tet neben den Kasten.

Neun Punk­te hol­te das Team von Trai­ner Lars Mül­ler aus den letz­ten vier Spie­len. Mit gestärk­tem Selbst­be­wusst­sein gin­gen die WSC-Spie­ler in die Zwei­kämp­fe und erspiel­ten sich wei­te­re Tor­mög­lich­kei­ten durch Gün und Durka­lic. Ser­had Gün war es dann, der schnell reagier­te, als die Gäs­te den Ball im Sei­ten­aus ver­mu­te­ten, über links auf das geg­ne­ri­sche Tor zulief und den Füh­rungs­tref­fer erziel­te. Doch die Freu­de währ­te nicht lan­ge, denn bereits zwei Minu­ten spä­ter fiel der Aus­gleich. Eine Flan­ke von rechts fast par­al­lel zur Tor­aus­li­nie köpf­te ein Eper Angrei­fer ins Netz.

Der ein­ge­wech­sel­te Jan­nik Prinz soll­te für Ent­las­tung der WSC-Abwehr sor­gen. In die­ser Sze­ne holt er sich den Ball aus der eige­nen Hälf­te.  Foto: MSW

In der 34. Minu­te sah dann Amer Masic die Rote Kar­te, nach­dem er sei­nen Gegen­spie­ler im Fünf­me­ter­raum umriss und damit als letz­ter Mann eine kla­re Tor­chan­ce ver­hin­der­te. Den fäl­li­gen Straf­stoß hielt WSC-Tor­wart Manu­el Lin­ke. Um die Abwehr zu stär­ken kam zur Halb­zeit Mar­vin Stö­ver. Mit nur zehn Mann setz­te der WSC auf Kon­ter und kam zu wei­te­ren guten Mög­lich­kei­ten. Eine davon nutz­te Gün zur erneu­ten Führung.

„Wir haben das gut gespielt und hat­ten heu­te locker drei Punk­te ver­dient“, erklär­te ein frus­trier­ter Coach Lars Mül­ler nach dem Spiel mit den tur­bu­len­ten Schluss­mi­nu­ten. „Sogar in Unter­zahl haben wir nichts zuge­las­sen und selbst gute Kon­ter­chan­cen gehabt.“ Aller­dings habe man kein Glück mit dem Schieds­rich­ter gehabt, so Müller.

Mit nun zwölf Punk­ten rutscht der Wer­ner SC wie­der ans Tabel­len­en­de der Lan­des­li­ga. Der Abstand zu einem Nicht­ab­stiegs­platz beträgt aktu­ell fünf Punk­te. Am nächs­ten Spiel­tag (27. Novem­ber) muss der Wer­ner SC beim BSV Rox­el antreten.

WSC: Lin­ke – Mar­ti­no­vic, Pog­genpohl (65. Abding­hoff, 85. Schwer­b­rock), Holt­mann, Masic, Hei­di­cker (46. Stö­ver), Becker (72. Sön­mez), C. Lachowicz, Saa­do, Gün (78. Prinz), Durka­lic (64. Abdinghoff)

Tore: 1:0 Gün (26.), 1:1 (28.), 2:1 Gün (55.), 2:2 Büning (90.+3, Foulelfmeter)

Bes. Vork.: Lin­ke hält Foul­elf­me­ter (34.)

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