Montag, Januar 24, 2022

WSC kann sich steigern: „Das sah schon sehr nach Volleyball aus“

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Werne. Die Bezirk­sli­ga-Vol­ley­baller des Wern­er SC warten noch auf ihr erstes Erfol­gser­leb­nis in dieser Sai­son. Die neu zusam­mengekommene Mannschaft steigerte sich bis jet­zt aber immer­hin von Spiel zu Spiel und kratzte am ver­gan­genen Mittwoch gegen den TV Asseln an ihrem ersten Satzgewinn. 

Bezirk­sli­ga 10: Wern­er SC – Lün­er SV II 0:3 (20:25 15:25 10:25) / Wern­er SC – TV Asseln 0:3 (20:25 24:26 8:25) 

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Dass der Wern­er SC in dieser Sai­son einen schw­eren Stand haben wird, war zu erwarten. Viele erfahrene Kräfte des Wern­er SC spie­len nicht mehr aktiv Vol­ley­ball, sodass sich die Mannschaft kom­plett neu­formierte. Unter Leitung der bei­den Spiel­er­train­er Timo Volken­rath und Chris­t­ian Hoppe arbeit­et das Team hochmo­tiviert, um sich immer bess­er aufeinan­der einzuspielen. 

Während der WSC gegen den Lün­er SV II keine gute Leis­tung zeigte, keinen Zugang zum Spiel fand und rel­a­tiv deut­lich ver­lor, gestal­tete der Klub das Spiel gegen Asseln lange offen. Für diesen Wettstre­it stand aus­nahm­sweise Bronek Bakiewicz als Coach bere­it und lobte das Team trotz der 0:3‑Niederlage. „Das ist noch eine sehr het­ero­gene Mannschaft, die noch nicht lange zusam­men trainiert. Das Team hat sich in der train­ings­freien Coro­n­azeit formiert und muss jet­zt noch zusam­men­find­en. Viele müssen auch tech­nisch noch einiges ler­nen“, erk­lärt Bakiewicz. „Das wird das ganze Jahr kosten. Aber das Spiel gegen Asseln war eine gute Leis­tung. Das sah schon sehr nach Vol­ley­ball aus und darauf kön­nen die Jungs bauen. Schade, dass sie sich nicht mit einem Satzgewinn belohnt haben.“ Darüber hin­aus lobte er die Men­tal­ität der Mannschaft. 

Der Wern­er SC mit (hin­ten von links): Lars Hat­trup, Jan Lizon, Moritz Bergmann, John Haase, Paul Willer­mann, Simon In der Wei­de, Timo Volken­rath, Simon Lem­bcke, (vorne, von links) Theo Willer­mann, Alexan­der Max­i­m­il­ian Gotaut, Emil Bois­son, Ben­jamin Hirth, Jim-Lenny Sae­bisch, Chris­t­ian Hoppe. Foto: Stengl/WSC

Auch wenn der dritte Satz recht deut­lich ver­loren ging, sind die ersten bei­den Durchgänge als Schritt in die richtige Rich­tung zu werten. „Wir haben alle gese­hen, dass wir es doch kön­nen. Wenn wir so weit­er­ma­chen, kön­nen wir auf jeden Fall noch was schaf­fen. Unser Ziel ist es in dieser Sai­son ein Spiel zu gewin­nen“, sagt Timo Volken­rath, der hoff­nungsvoll für die Rück­runde ist. „Das näch­ste Spiel ste­ht erst Anfang Feb­ru­ar an. Wir wer­den im Jan­u­ar viel trainieren, um uns gut vorzubereiten.“

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