Mittwoch, Juli 6, 2022

WSC kann sich steigern: „Das sah schon sehr nach Volleyball aus“

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Wer­ne. Die Bezirks­li­ga-Vol­ley­bal­ler des Wer­ner SC war­ten noch auf ihr ers­tes Erfolgs­er­leb­nis in die­ser Sai­son. Die neu zusam­men­ge­kom­me­ne Mann­schaft stei­ger­te sich bis jetzt aber immer­hin von Spiel zu Spiel und kratz­te am ver­gan­ge­nen Mitt­woch gegen den TV Asseln an ihrem ers­ten Satzgewinn. 

Bezirks­li­ga 10: Wer­ner SC – Lüner SV II 0:3 (20:25 15:25 10:25) / Wer­ner SC – TV Asseln 0:3 (20:25 24:26 8:25) 

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Dass der Wer­ner SC in die­ser Sai­son einen schwe­ren Stand haben wird, war zu erwar­ten. Vie­le erfah­re­ne Kräf­te des Wer­ner SC spie­len nicht mehr aktiv Vol­ley­ball, sodass sich die Mann­schaft kom­plett neu­for­mier­te. Unter Lei­tung der bei­den Spie­ler­trai­ner Timo Vol­ken­rath und Chris­ti­an Hop­pe arbei­tet das Team hoch­mo­ti­viert, um sich immer bes­ser auf­ein­an­der einzuspielen. 

Wäh­rend der WSC gegen den Lüner SV II kei­ne gute Leis­tung zeig­te, kei­nen Zugang zum Spiel fand und rela­tiv deut­lich ver­lor, gestal­te­te der Klub das Spiel gegen Asseln lan­ge offen. Für die­sen Wett­streit stand aus­nahms­wei­se Bro­nek Bak­ie­wicz als Coach bereit und lob­te das Team trotz der 0:3‑Niederlage. „Das ist noch eine sehr hete­ro­ge­ne Mann­schaft, die noch nicht lan­ge zusam­men trai­niert. Das Team hat sich in der trai­nings­frei­en Coro­na­zeit for­miert und muss jetzt noch zusam­men­fin­den. Vie­le müs­sen auch tech­nisch noch eini­ges ler­nen“, erklärt Bak­ie­wicz. „Das wird das gan­ze Jahr kos­ten. Aber das Spiel gegen Asseln war eine gute Leis­tung. Das sah schon sehr nach Vol­ley­ball aus und dar­auf kön­nen die Jungs bau­en. Scha­de, dass sie sich nicht mit einem Satz­ge­winn belohnt haben.“ Dar­über hin­aus lob­te er die Men­ta­li­tät der Mannschaft. 

Der Wer­ner SC mit (hin­ten von links): Lars Hat­trup, Jan Lizon, Moritz Berg­mann, John Haa­se, Paul Wil­ler­mann, Simon In der Wei­de, Timo Vol­ken­rath, Simon Lembcke, (vor­ne, von links) Theo Wil­ler­mann, Alex­an­der Maxi­mi­li­an Gotaut, Emil Bois­son, Ben­ja­min Hirth, Jim-Len­ny Sae­bisch, Chris­ti­an Hop­pe. Foto: Stengl/WSC

Auch wenn der drit­te Satz recht deut­lich ver­lo­ren ging, sind die ers­ten bei­den Durch­gän­ge als Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung zu wer­ten. „Wir haben alle gese­hen, dass wir es doch kön­nen. Wenn wir so wei­ter­ma­chen, kön­nen wir auf jeden Fall noch was schaf­fen. Unser Ziel ist es in die­ser Sai­son ein Spiel zu gewin­nen“, sagt Timo Vol­ken­rath, der hoff­nungs­voll für die Rück­run­de ist. „Das nächs­te Spiel steht erst Anfang Febru­ar an. Wir wer­den im Janu­ar viel trai­nie­ren, um uns gut vorzubereiten.“

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