Volleyball: TV-Damen wollen nach langer Pause frei aufspielen

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Werne. Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne starten am Samstag (23. Oktober) nach langer Pause in die Oberligasaison. Um 17 Uhr trifft die Mannschaft von Bronek Bakiewicz und Philipp Zurwieden auswärts auf den SC GW Paderborn (Goerdeler Gymnasium, Goerdelerstraße 35, 33102 Paderborn).

Nachdem die letzten beiden Spielzeiten coronabedingt abgebrochen wurden, brennt die Mannschaft auf den Saisonstart.  

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Die Vorbereitung lässt eine gute Form vermuten. Gerade im Angriff machte die Mannschaft einen sehr stabilen Eindruck und wusste in der Vorbereitung gegen ihre Oberligakonkurrenz mit einer Quote von fünf Siegen zu einer Niederlage zu überzeugen. „Aussagekräftig sind für uns aber die ersten zwei, drei Saisonspiele. Erst dann wissen wir, wo wir wirklich stehen“, betont Bronek Bakiewicz. „Nach der Vorbereitung haben wir aber definitiv ein gutes Gefühl für den Saisonstart.“  

Gegen Paderborn muss das Team allerdings den verletzungsbedingten Ausfall von Zuspielerin Steffi Buhl verkraften. Auch Außenangreiferin Jana Rudnik und Libero Julia Trilken fehlen aus privaten Gründen. „Wir haben einen sehr breit aufgestellten Kader und sind damit auch im Vorteil gegenüber anderen Teams. Wir können den Ausfall einzelner Spielerinnen als Kollektiv sehr gut auffangen. Dabei helfen uns auch unsere beiden Neuen Lisa und Kim“, erklärt Zurwieden.

Im Kader des Werner Teams stehen 14 Spielerinnen. Zu den Spielen darf das Werner Trainerduo ohnehin nur zwölf im Meldebogen aufnehmen. Eine Luxussituation für Bakiewicz und Zurwieden. Dennoch sind die beiden extrem dankbar für ihre beiden Neuzugänge Lisa Krüger und Kim Varlemann. Krüger kommt als Außen- und Diagonalangreiferin vom ASV Senden aus der Oberliga und hat bereits Regionalligaerfahrung, Varlemann ist Mittelangreiferin und spielte in den vergangenen Jahren für Bönen in der Verbandsliga. „Beide Spielerinnen haben das Potenzial, uns in dieser Saison direkt weiterzuhelfen“, erklärt Zurwieden.  

Neben den zwei Neuzugängen gibt es auch einen Abgang zu vermelden. Das Werner Urgestein Jana Reininghaus verlässt den TV Werne nach ihrem Umzug nach Paderborn. Dort spielt die Mittelangreiferin in der Landesliga weiterhin Volleyball.

Wie der TV Werne gegen Paderborn starten wird, ist noch komplett unklar. „Wir kennen den Gegner kaum. Wir wollen nach der langen wettkampflosen Phase einfach frei aufspielen, in einen Flowzustand kommen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Wir haben gute Karten, mit Punkten aus Paderborn zurückzukehren“, sagt Bakiewicz.  

Da der Verband in diesem Jahr auf drei Oberligastaffeln aufgestockt hat, sind die Staffelgrößen etwas kleiner als gewohnt. Bei sieben Mannschaften hat der TVW nur zwölf Spieltage. Somit hat jedes einzelne Spiel einen größeren Einfluss auf das Endresultat als in einer gewöhnlichen Saison. Davon wird sich der TV Werne aber nicht verrückt machen lassen und baut auf die positiven Vorbereitungseindrücke.

Eine Zielsetzung für die Saison hat das Werner Trainerteam noch nicht ausgesprochen. Dafür sei die Pause zu lang gewesen und man kenne die Gegner noch nicht gut genug. -Juri Kollhoff- 

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