Mittwoch, Juli 6, 2022

TV Werne fehlt der Rhythmus: 1:3‑Niederlage gegen ein Top-Team

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Wer­ne. Die Ober­li­ga-Vol­ley­bal­le­rin­nen des TV Wer­ne haben ihr drit­tes Sai­son­spiel beim SC Hen­nen 1:3 (20:25 20:25 25:16, 24:26) ver­lo­ren. Nach vier­wö­chi­ger Spiel­pau­se gab es gegen den Tabel­len­zwei­ten eine knap­pe Niederlage. 

Der TV Wer­ne ging geschwächt in die Begeg­nung gegen den lang­jäh­ri­gen Kon­kur­ren­ten. In Stef­fi Buhl, Jana Rud­nik, Kim Var­le­mann und Anna Jäger fehl­ten vier wich­ti­ge Spie­le­rin­nen. Mira Stru­we und Anni­ka Lembcke konn­ten nur ange­schla­gen auf­lau­fen. „Wenn man die schwie­ri­gen Umstän­de sieht, haben wir dafür ein sehr gutes Spiel gemacht. Unser letz­tes Spiel ist vier Wochen her und ver­let­zungs­be­dingt konn­ten wir auch nicht spiel­nah trai­nie­ren“, erklärt Trai­ner Bro­nek Bak­ie­wicz den feh­len­den Rhyth­mus. „Dass wir dann gegen eine der Top-Mann­schaf­ten der Ober­li­ga so nah an einem Punkt­ge­winn dran sind, ist schon eine star­ke Leis­tung. Scha­de, dass wir uns nicht mit etwas Zähl­ba­rem belohnt haben.“ 

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Der TV Wer­ne zeig­te über das gesam­te Spiel vie­le hoch­klas­si­ge Aktio­nen, die sich mit Pha­sen abwech­sel­ten, in denen nichts ging. Das ist sehr typisch für eine Mann­schaft, der der Spiel­rhyth­mus fehlt. Gera­de den Start in die Begeg­nung ver­patz­te Wer­ne kom­plett. Im drit­ten Durch­gang hat­te sich das Team dann end­lich ins Spiel gekämpft, obwohl es für Mira Stru­we auf­grund ihrer Fuß­ver­let­zung nicht mehr wei­ter­ging. Nach­dem Stru­we aus­fiel, muss­te Bak­ie­wicz umdis­po­nie­ren. So kam Mira Pollak, die eigent­lich in der Bezirks­klas­se eini­ge Ligen tie­fer spielt, zu ihren ers­ten Ober­li­ga­punk­ten. Außer­dem mach­te Julia Rie­ger einen sehr guten Job auf der ihr unbe­kann­ten Position. 

 „Hen­nen hat­te einen sehr guten, hohen Block. Die­se Spiel­si­tua­tio­nen konn­ten wir im Trai­ning ein­fach nicht ein­stu­die­ren. Dafür haben wir es zum Ende des Spiels aber immer bes­ser gemacht und konn­ten uns eini­ge Male zu direk­ten Punk­ten durch­set­zen“, erklärt Bak­ie­wicz. „Den vier­ten Satz ver­lie­ren wir lei­der unglaub­lich knapp, weil wir fünf Auf­schlag­feh­ler machen. Das ist natür­lich extrem bit­ter. Aber abge­se­hen vom Resul­tat war das ein sehr posi­ti­ves Spiel, das Mut für die nächs­ten Wochen macht.“

In zwei Wochen emp­fängt Wer­ne als Fünf­ter dann sei­nen Tabel­len­nach­barn VoR Pader­born (Platz 4) in der Ball­spiel­hal­le. - Juri Kollhoff – 

TV Wer­ne: Gre­ta Stach, Mira Pollak, Jen­ny Bött­ger, Chia­ra Grewe, Nora Krock, Anni­ka Lembcke, Lisa Krü­ger, Mar­la Berg­mann, The­re­sa Rott­mann, Leia Bud­de, Julia Rie­ger, Mira Struwe 

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