Montag, Januar 24, 2022

TV Werne fehlt der Rhythmus: 1:3‑Niederlage gegen ein Top-Team

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Werne. Die Oberli­ga-Vol­ley­bal­lerin­nen des TV Werne haben ihr drittes Saison­spiel beim SC Hen­nen 1:3 (20:25 20:25 25:16, 24:26) ver­loren. Nach vier­wöchiger Spiel­pause gab es gegen den Tabel­len­zweit­en eine knappe Niederlage. 

Der TV Werne ging geschwächt in die Begeg­nung gegen den langjähri­gen Konkur­renten. In Stef­fi Buhl, Jana Rud­nik, Kim Var­le­mann und Anna Jäger fehlten vier wichtige Spielerin­nen. Mira Struwe und Anni­ka Lem­bcke kon­nten nur angeschla­gen auflaufen. „Wenn man die schwieri­gen Umstände sieht, haben wir dafür ein sehr gutes Spiel gemacht. Unser let­ztes Spiel ist vier Wochen her und ver­let­zungs­be­d­ingt kon­nten wir auch nicht spiel­nah trainieren“, erk­lärt Train­er Bronek Bakiewicz den fehlen­den Rhyth­mus. „Dass wir dann gegen eine der Top-Mannschaften der Oberli­ga so nah an einem Punk­t­gewinn dran sind, ist schon eine starke Leis­tung. Schade, dass wir uns nicht mit etwas Zählbarem belohnt haben.“ 

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Der TV Werne zeigte über das gesamte Spiel viele hochk­las­sige Aktio­nen, die sich mit Phasen abwech­sel­ten, in denen nichts ging. Das ist sehr typ­isch für eine Mannschaft, der der Spiel­rhyth­mus fehlt. Ger­ade den Start in die Begeg­nung ver­patzte Werne kom­plett. Im drit­ten Durch­gang hat­te sich das Team dann endlich ins Spiel gekämpft, obwohl es für Mira Struwe auf­grund ihrer Fußver­let­zung nicht mehr weit­erg­ing. Nach­dem Struwe aus­fiel, musste Bakiewicz umdisponieren. So kam Mira Pol­lak, die eigentlich in der Bezirk­sklasse einige Ligen tiefer spielt, zu ihren ersten Oberli­ga­punk­ten. Außer­dem machte Julia Rieger einen sehr guten Job auf der ihr unbekan­nten Position. 

 „Hen­nen hat­te einen sehr guten, hohen Block. Diese Spiel­si­t­u­a­tio­nen kon­nten wir im Train­ing ein­fach nicht ein­studieren. Dafür haben wir es zum Ende des Spiels aber immer bess­er gemacht und kon­nten uns einige Male zu direk­ten Punk­ten durch­set­zen“, erk­lärt Bakiewicz. „Den vierten Satz ver­lieren wir lei­der unglaublich knapp, weil wir fünf Auf­schlagfehler machen. Das ist natür­lich extrem bit­ter. Aber abge­se­hen vom Resul­tat war das ein sehr pos­i­tives Spiel, das Mut für die näch­sten Wochen macht.“

In zwei Wochen empfängt Werne als Fün­fter dann seinen Tabel­len­nach­barn VoR Pader­born (Platz 4) in der Ball­spiel­halle. - Juri Kollhoff – 

TV Werne: Gre­ta Stach, Mira Pol­lak, Jen­ny Böttger, Chiara Grewe, Nora Krock, Anni­ka Lem­bcke, Lisa Krüger, Mar­la Bergmann, There­sa Rottmann, Leia Bud­de, Julia Rieger, Mira Struwe 

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