Mittwoch, Juli 6, 2022

Klostermann trifft in allerletzter Sekunde zum Sieg – Massen-Protest

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Wer­ne. In der Lan­des­li­ga hat der TV Wer­ne mit dem 24:23 (12:8) bei der SGH Unna-Mas­sen einen Last-Second-Sieg erreicht. Doch die Gast­ge­be­rin­nen leg­ten Ein­spruch gegen die Spiel­wer­tung ein.

Die beru­hi­gen­de 20:12-Führung der Hand­ball-Damen des TV Wer­ne schmolz dahin. Tor um Tor hol­te die SGH Unna-Mas­sen auf. Wer­ne leis­te­te sich leich­te Ball­ver­lus­te bei hek­tisch vor­ge­tra­ge­nen Angriffs­ver­su­chen und wur­de zuse­hends unsi­che­rer und nervöser.

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Die Gast­ge­be­rin­nen spiel­ten sich in einen Rausch. 30 Sekun­den vor dem Abpfiff erziel­te Unna den Aus­gleich. Als das häu­fig unko­or­di­niert lei­ten­de Schieds­rich­ter­duo beim letz­ten Angriff des TV Wer­ne auf Frei­wurf ent­schied, ertön­te die Schluss­si­re­ne. Nur noch eine Chan­ce auf den Sieg blieb dem TVW. Den Frei­wurf setz­te TV-Goal­get­te­rin Anne Klos­ter­mann in den Mau­er­block, von dort tru­del­te der Ball ins Mas­sener Tor.

Gren­zen­lo­ser Jubel bei den Wer­ner Hand­bal­le­rin­nen nach dem nicht mehr für mög­lich gehal­te­nen Sieg­tref­fer. Foto: MSW

Gren­zen­lo­ser Jubel über die­sen Erfolg in aller­letz­ter Sekun­de beim TV, die Mas­sen­e­rin­nen waren am Boden zer­stört – und mit der Schieds­rich­ter­ent­schei­dung nicht ein­ver­stan­den. „Der Frei­wurf hät­te zwei Meter wei­ter seit­lich aus­ge­führt wer­den müs­sen“, beklag­te sich der Trai­ner. Gegen die Spiel­wer­tung leg­ten die Gast­ge­be­rin­nen Ein­spruch ein.

„Wir hät­ten es gar nicht so weit kom­men las­sen dür­fen“, sag­te TVW-Trai­ner Ingo Wag­ner. „In den ent­schei­den­den Pha­sen waren wir viel zu hek­tisch. Da müs­sen wir schlau­er spie­len und nicht kopf­los abschlie­ßen. Es fehlt vor allem den jun­gen Spie­le­rin­nen noch an Spielübersicht.“

Die TVW-Damen sind jetzt seit fünf Spie­len unge­schla­gen und bele­gen hin­ter Oes­pel-Kley (16:0) und Ham­mer SC (12:4) mit 9:5‑Punkten den drit­ten Platz. Im nächs­ten Meis­ter­schafts­spiel trifft der TV Wer­ne am Sams­tag, 4. Dezem­ber, auf TSV Schloß Neuhaus. 

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