Samstag, Dezember 4, 2021

1:6 – WSC-Kickerinnen leisten sich zu viele Fehler

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Werne. Spielerisch über­legen und im Abschluss gnaden­los effizient, so präsen­tierte sich die Frauen­mannschaft von DJK GW Amels­büren II im Spiel beim Wern­er SC am Son­ntag, 17. Okto­ber. 1:6 hieß es beim Schlussp­fiff aus Sicht der Wern­er Fußballerinnen.

Aus ein­er kom­pak­ten Defen­sive her­aus woll­ten die Werner­in­nen mit lan­gen Bällen immer wieder selb­st gefährlich wer­den. Doch der WSC tat sich von Beginn an mit dem Spielauf­bau schw­er, hat­te kaum Ideen, um nach vorne zu kom­men. Das man­gel­hafte Abwehrver­hal­ten nach Bal­lver­lust sollte sich als Achilles­ferse ent­pup­pen. Der Tre­f­fer zum 0:1 (16.) war der Auf­takt ein­er furiosen Phase der DJK, die Werne nach Belieben auseinan­der­nah­men: Nach 30 Minuten stand es bere­its 4:0 (30.) für die Gäste. Mit der ersten gelun­genen Offen­si­vak­tion verkürzte Jen­nifer Dold nach Vorar­beit von Lau­ra Siev­ert auf 1:4 (32.)

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Nach dem Seit­en­wech­sel ging es für den WSC nur noch um Schadens­be­gren­zung. Werne stand defen­siv etwas sta­bil­er, ließ sich nicht mehr so leicht ausspie­len und hat­te sog­ar die Möglichkeit auf 2:4 zu verkürzen. Zur Wahrheit gehörte aber auch, dass die Gäste zu Beginn der zweit­en Hal­bzeit min­destens einen Gang run­tergeschal­tet hat­ten, ohne dabei das Toreschießen zu vergessen. Mit einem Dop­pelschlag inner­halb von fünf Minuten (65. und 70.) stellte Amels­büren den 6:1‑Endstand her.

„In der ersten Hal­bzeit haben wir zu viele Fehler gemacht. Das erste Tor und die 15 Minuten danach haben uns zer­stört – das Spiel war dann eigentlich schon been­det“, analysierte WSC-Train­er Thomas Volken­rath. Und sein Co-Train­er Matin Baur ergänzt: „Wir haben heute erneut keinen guten Tag erwis­cht, waren nicht bis­sig genug, nicht aggres­siv und in den Zweikämpfen zu weit ent­fer­nt. Wir sind immer einen Schritt zu spät gekom­men. Das müssen wir drin­gend abstellen.“

Nach fünf Spie­len liegt das WSC-Team mit vier Punk­ten auf Platz acht der Tabelle. Am näch­sten Spielt­ag am Son­ntag, 24. Okto­ber, müssen die WSC-Damen beim SC Blau-Weiß Ottmars­bo­cholt antreten.

Es spiel­ten: Paula Gräve, Hen­rike Asche, Lau­ra Siev­ert, Marie Nolle, Gre­ta Niemitz, Lea Tim­mer­mann, Car­la Stoscheck, Sask­ia Hörstrup, Car­olin Zeps, Eva Hak­er, Jen­nifer Dold, Neele Nolle, Lisa Gräve, Lara Saa­do, Jacque­line Gluschak und Han­nah Kuhles

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