WSC-Offensivspieler Daniel Durkalic, hier im Spiel gegen Wettringen, traf zum 3:0 in Wiescherhöfen. Foto: Wagner
WSC-Offensivspieler Daniel Durkalic, hier im Spiel gegen Wettringen, traf zum 3:0 in Wiescherhöfen. Foto: Wagner
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Werne. Der Werner SC feierte in der Fußball-Landesliga am dritten Spieltag den ersten Sieg. Auch der SV Stockum jubelte erstmals über drei Punkte. Eintracht Werne holte im Spitzenspiel in Herringen einen Zähler. Damit sind alle drei Teams aus Werne unbesiegt.

TuS Wiescherhöfen – Werner SC 0:5 (0:1)

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Nach einer schwachen Heimleistung gegen Wettringen (2:2) und dem bereits von Trainer Lars Müller ausgerufenen Abstiegskampf, schoss sich der WSC in Wiescherhöfen den Frust von der Seele. Marcel Niewalda hatte die Gäste früh in Führung gebracht (12.). Für klare Verhältnisse sorgten aber erst nach der Pause Jussef Saado mit dem 2:0 (55.) und Daniel Durkalic mit dem dritten Treffer (65.). Jannis Vertgewall und Burak Kartici legten sogar noch nach. Die Blau-Roten verbesserten sich mit nun fünf Punkten auf den neunten Tabellenplatz.

Lars Müller, Trainer Werner SC: „Der SIeg war gut und nötig, damit wir keinen Fehlstart hinlegen. Fünf Punkte aus drei Spielen sind absolut in Ordnung. Wir haben bis auf einen Konter nicht viel zugelassen. Eigentlich hätten wir schon früher den zweiten Treffer nachlegen müssen. Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient.”

SVF Herringen – Eintracht Werne 1:1 (1:1)

Die Evenkämper erwischten einen Auftakt nach Maß, als Damir Kurtovic bereits nach zehn Minuten einnetzte. Dabei war die Eintracht gar nicht im Spiel, Herringen hätte längst führen können. Die Freude über das 1:0 währte nur kurz, denn dem Tabellenzweiten aus dem Hammer Westen gelang per Distanzschuss aus 25 Metern der Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel spielten die Gäste auf Sieg, doch das nötige Quäntchen Glück im Abschluss fehlte. So blieb es beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden im Top-Duell Zweiter gegen Dritter.

Mario Martinovic, Trainer Eintracht Werne: „Wenn man das ganze Spiel bewertet, ist das Ergebnis gerecht. Die zweite Halbzeit gehörte uns. Wir haben uns fünf gute Chancen erspielt. Da hätten wir einfach den Siegtreffer erzielen können. Mit den sieben Zählern aus drei Partien bin ich zufrieden. Wir müssen weiter fleißig punkten, auch wenn die Aufgaben nicht leichter werden. Erst kommt Kamen, dann müssen wir nach Mark.”

Der SV Stockum kämpfte wie zuletzt um jeden Ball und wurde diesmal mit drei Punkten belohnt. Foto: Christoph Volkmer
Der SV Stockum kämpfte wie zuletzt um jeden Ball und wurde diesmal mit drei Punkten belohnt. Foto: Christoph Volkmer

SV Stockum – TuS Germania Lohauserholz II 1:0 (0:0)

Auch der SV Stockum bleibt ungeschlagen. Im Heimspiel gegen die Germania kam es aber noch besser. Als alles nach dem dritten Remis in Serie aussah, bekamen die Platzherren einen Elfmeter zugesprochen, nachdem Sahin gefoult worden war. Tolga Köroglu trat an, behielt die Nerven und verwandelte sicher zum 1:0-Endstand. Nach drei Punkten sah es aber lange nicht aus, denn der SVS konnte an die gute Leistung aus der Vorwoche nicht anknüpfen. So brachten erst die Einwechslungen von Firat Isikli und Samet Sahin frischen Wind. Stockum bekam den Gegner in den Griff und kam schließlich spät, aber verdient zum Sieg.

Jürgen Welp, Trainer SV Stockum: „Wir haben uns in der ersten Halbzeit das Leben selbst schwer gemacht durch viele Einzelaktionen und Ballverluste. Da war die Ansprache in der Kabine zur Pause schon sehr laut. Durch die Leistungssteigerung geht der Sieg in Ordnung. Es passt noch nicht alles, aber wir sind auf einem guten Weg. Die richtig starken Gegner kommen erst jetzt.”

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