Der virtuelle Partnerschaftslauf lockte in Werne - wie hier am Schnadestein an der Lippe - viele Athleten auf die Laufstrecke. Foto: Viefhues
Der virtuelle Partnerschaftslauf lockte in Werne - wie hier am Schnadestein an der Lippe - viele Athleten auf die Laufstrecke. Foto: Viefhues
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Werne. In diesem Jahr fallen auf Grund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen aus. So auch der Werner Stadtlauf, der gestern stattgefunden hätte. Viele Sportlerinnen und Sportler aus den Partnerstädten nehmen das Event immer zum Anlass, Werne zu besuchen. “Um nicht alles ersatzlos zu streichen und um ein Zeichen des Zusammenhalts in Europa zu setzen, haben wir beschlossen, den 10-km-Partnerschaftslauf virtuell stattfinden zu lassen”, erklärt Stephanie Viefhues, in Werne verantwortlich für Städtepartnerschaften.

Jeder Teilnehmer ist gestern um 11 Uhr vor seiner eigenen Haustür, in seiner eigenen Stadt, in seinem eigenen Land los gelaufen. Die Zeit wurde mithilfe einer Uhr oder einer Tracking-App gemessen (es wurde an die sportliche Fairness appelliert), gesammelt und in Werne ausgewertet. Die Läuferinnen und Läufer wurden um die Einsendung von Bildern der gelaufenen Strecke gebeten, so dass man im Nachhinein bei jedem Lauf dabei sein kann. Insgesamt starteten 72 Läuferinnen und Läufer in den Partnerstädten am Samstag Vormittag.

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Der schnellste Läufer aus allen Partnerstädten war Marcel Piechota aus Werne. Die schnellste Läuferin aus allen Partnerstädten war Claudia Nachtwey, ebenfalls aus Werne. Den zweiten Platz teilen sich Christophe Bafcop aus Bailleul und Agata Mroz aus Walcz. Den dritten Platz machten Darek Hofman aus Walcz und Anne-Kathrin Mertens aus Werne.

Weitere Ergebnisse und Bilder sind ab nächster Woche unter www.werne.de zu finden.

Am Montag machen sich die Medaillen auf den Weg in die Partnerstädte. „Es haben uns wirklich tolle Bilder aus den Partnerstädten erreicht und es ist schön zu sehen, dass man trotz einer so großen Entfernung etwas gemeinsam auf die Beine stellen kann. Vielen Dank an alle Läuferinnen und Läufer aus Werne und den Partnerstädten, die mitgemacht haben“, so Stephanie Viefhues.

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