Gold und Silber für Werner Reiterinnen bei der „Westfälischen“

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Werne/Fröndenberg (PV). Luna Laabs (RV St. Georg Werne) hat in Fröndenberg die Westfälischen Meisterschaften der Jungen Reiter in der Dressur gewonnen. Ann-Kathrin Leisentritt (ebenfalls RV St. Georg Werne) und Royal Flasky Jack holten bei den Junioren in der Dressur die Silbermedaille.

Der Titelgewinn gelang Laabs mit ihrem Erfolgspferd Wild Willy Granly, mit dem sie auch schon einmal Westfalenmeisterin der Junioren geworden war. Über die Silbermedaille freute sich Ninya Wingender (TG Silverthof) im Sattel von Fi Delia H, Bronze ging an Anna Kappelhoff (RV St. Georg Münster) auf Quartermain.

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Ein großer Erfolg ist Silber für Ann-Kathrin Leisentritt aus Werne, die eine Klasse-Leistung im Sattel von Royal Flasky Jack zeigte und sich riesig über den zweiten Platz freute. Nach deutlichen Problemen in der ersten Wertungsprüfung, folgte Rang zwei in der zweiten Runde und schließlich der Sieg in der Kür. Das bedeutete den Vize-Titel.

In einem würdigen Rahmen und entspannter Atmosphäre trugen die westfälischen Dressurreiter in diesem Jahr ihre Landesmeisterschaft zum Ende der grünen Saison beim Reit- und Fahrverein „Fritz Sümmermann“ in Fröndenberg aus. 300 Zuschauer waren maximal zugelassen und sie spendeten reichlich Applaus für die erfolgreichen Reiterinnen, die diesmal sämtliche Medaillen unter sich ausmachten.

Auf den großzügigen Plätzen des Reit- und Fahrvereins Fröndenberg tummelten sich die Championatsreiter neben den Anfängern im Pferdesport, die es genossen, hier einmal „Meisterschaftsluft“ zu schnuppern.

Für Heinrich Plaas-Beisemann waren es die ersten Westfälischen Meisterschaften auf seiner Anlage, aber schon das dritte Turnier unter „Corona-Maßnahmen“. Für ihn sind die Auflagen der Corona-Schutzverordnung als Turnierveranstalter schon Routine geworden. „Wir sind insgesamt zufrieden, der Sport war toll und die Stimmung bei den Reitern hervorragend“, zog er eine positive Bilanz.

Begeistert von der Veranstaltung zeigte sich auch Dressur-Landestrainer Michael Settertobulte: „Die Bedingungen hier sind wirklich sehr gut, die Meisterschaft ist perfekt organisiert.“ Gemeinsam mit Klaus Ridder, dem Sprecher des Disziplinbeirates Dressur beim PV, hatte er die Ritte der Nachwuchsreiter aufmerksam verfolgt. Die Erkenntnisse daraus werden im Oktober in die Sitzung des Dressurausschusses einfließen, bei der der neue Dressur-Kader aufgestellt wird.

 

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