Freitag, April 4, 2025

AFG-Pläne: Erweiterung und Sanierung bewegen sich im Millionenbereich

Anzeige

Werne. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG) besuchten am vergangenen Dienstag (19.11.2024) die Sitzung des Schul- und Sportausschusses. Es stand unter anderem eine Machbarkeitsstudie zur baulichen Erweiterung und Sanierung ihrer Schule auf der Tagesordnung. Dr. Tobias Gehrke, Leiter des Kommunalbetriebs Werne (KBW), beantwortete die Fragen aus der Politik, konkreter wird das Projekt aber wohl erst im Frühjahr 2025.

Wie zuvor bereits berichtet, stellte der KBW-Leiter zwei Varianten (Anbau oder alleinstehendes Gebäude) in der Verwaltungsvorlage vor. „Wir müssen mehr Aufwand bei der Sanierung betreiben“, berichtete Dr. Tobias Gehrke und verwies auf das 50. Jubiläum des städtischen Gymnasiums: „Das Gebäude hat altersbedingte Abnutzungsspuren.“ Als Beispiel nannte er die Heizungsanlage. Und weiter: „Die Arbeiten sind umfangreich. Wir wollen die bauliche Erweiterung mit dem Sanierungskonzept zusammenbringen. Dafür müssen wir eine solide Planung aufstellen.“

- Advertisement -

Artur Reichert (FDP) wollte wissen, ob schon irgendwelche Zahlen zu den Kosten vorliegen würden. „Da brauchen wir keinen Architekten bemühen: Wir bewegen uns im Millionenbereich“, antwortete Gehrke.

Zwischen Mensa (links unten) und Bestandsgebäude könnte das Anne-Frank-Gymnasium mit einem Anbau räumlich erweitert werden. Archivfoto: Kreativshooting / T. Schütte
Zwischen Mensa (links unten) und Bestandsgebäude könnte das Anne-Frank-Gymnasium mit einem Anbau räumlich erweitert werden. Archivfoto: Kreativshooting / T. Schütte

Der Chef des Kommunalbetriebs kündigte für Anfang 2025 die Skizzierung eines Zeitplans an. „Der Planungszeitraum wird über Jahre dauern“, verwies Dr. Tobias Gehrke auf die rund 1.000 Schülerinnen und Schüler am AFG. Die Deckungs des Raumbedarfs, sprich die Erweiterung, sei eng mit den Sanierungsmaßnahmen verknüpft, verneinte er die Frage Reicherts, ob sich beides zeitlich voneinander trennen ließe.

Das Schlusswort in der Debatte, die in der Kenntnisnahme der ersten Pläne mündete, hatte die Ausschussvorsitzende Marita Funhoff (SPD), die die „Sanierung als Chance“ sehe.

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

14 Prozent mehr: Die Jugend boomt beim Werner SC

Werne. Die Jahresberichte der Sportbereiche und die turnusmäßig stattfindenden Wahlen standen im Mittelpunkt des Jugendvereinstags, zu dem der Vorstand der Jugendabteilung des Werner SC...

Eintracht – TSC Hamm: Spielabbruch und Polizei-Einsatz am Dahl

Werne. Wieder einmal sorgte das Duell zwischen Eintracht Werne und dem TSC Hamm nicht nur auf dem Sportplatz für Schlagzeilen. Kurz vor dem Abpfiff...

Neue Qualifizierung von Kindertagespflege-Personen

Werne. 67 Mädchen und Jungen aus Werne werden aktuell von 21 Tagesmüttern betreut. In der Lippestadt ist die Kindertagespflege ein wichtiger Baustein. Um den...

Werne feiert den Frühling: Genuss, Enten & frühlingshafte Atmosphäre

Werne. Der Frühling zieht in die Stadt – und das auf eine ganz besondere Weise: Vom 4. bis 6. April lädt „Frühling in Werne“...