Dienstag, Februar 7, 2023

Kommunen im Kreis erzielen 2,88 Millionen Euro aus Hundesteuern

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Kreis Unna/Werne. Die Kom­mu­nen im Kreis Unna ver­buch­ten in den ers­ten drei Quar­ta­len 2022 2,8 Pro­zent mehr Ein­zah­lun­gen aus Hun­de­steu­ern als von Janu­ar bis Sep­tem­ber 2020. Das berich­tet die Kreis-Pres­se­stel­le, die sich auf Zah­len des Lan­des­be­trie­bes IT.NRW beruft.

Spit­zen­rei­ter war die Stadt Lünen mit rund 483.000 Euro, Schluss­licht Holzwi­cke­de mit 107.000 Euro. Die Stadt Wer­ne liegt bei 215.582 Euro. Alle Städ­te außer Lünen ver­buch­ten eine Stei­ge­rung der Ein­nah­men gegen­über 2020, in Wer­ne beträgt das Plus 12.223 Euro (+ 6 Prozent).

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Ins­ge­samt 104,6 Mil­lio­nen Euro an Hun­de­steu­ern flos­sen von Janu­ar bis Sep­tem­ber 2022 in die öffent­li­chen Kas­sen der Städ­te und Gemein­den des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len ein. Wie das Sta­tis­ti­sche Lan­des­amt mit­teilt, waren das 2,5 Mil­lio­nen Euro bzw. 2,4 Pro­zent mehr als im ent­spre­chen­den Vor­jah­res­zeit­raum. Im Ver­gleich zu den ers­ten neun Mona­ten des Jah­res 2017 sind die Hun­de­steu­er­ein­zah­lun­gen um 13,6 Mil­lio­nen Euro bzw. 15,0 Pro­zent gestiegen.

Die Ein­zah­lun­gen aus Hun­de­steu­ern ent­wi­ckel­ten sich in den ers­ten neun Mona­ten 2022 in den 396 Städ­ten und Gemein­den des Lan­des NRW unter­schied­lich: Die höchs­ten Zuwäch­se im Ver­gleich zu den ers­ten drei Quar­ta­len des Jah­res 2021 ver­buch­ten Köln (+209 407 Euro), Neun­kir­chen-Seel­scheid (+101 459 Euro) und Düs­sel­dorf (+94 486 Euro). Die höchs­ten Rück­gän­ge ermit­tel­te das Sta­tis­ti­sche Lan­des­amt für die Städ­te Velen (−124 637 Euro), Wel­ver (−67 788 Euro) und Sieg­burg (−47 205 Euro), heißt es weiter.

Hun­de­steu­er

Die Hun­de­steu­er ist eine Kom­mu­nal­steu­er. Die Gemein­den legen die Höhe die­ser Steu­er mit­tels Hun­de­steu­er­sat­zung nach der Zahl bzw. der Gefähr­lich­keit der Tie­re selbst fest. Hier wer­den bestimm­te Ras­sen zum Teil expli­zit ange­ge­ben. Die finan­zi­el­le Belas­tung der Hun­de­hal­ter ist regio­nal sehr unter­schied­lich. So ver­zich­tet z. B. die Stadt Ahlen bei nur einem Hund ganz auf die Hun­de­steu­er – in Moers wer­den nach der aktu­el­len Hun­de­steu­er­sat­zung cir­ca 120 Euro für einen Hund fäl­lig. Zahl­bar sind die Beträ­ge meist quartals‑, halb­jah­res- oder jahresweise.

Die Höhe der Hun­de­steu­er­ein­zah­lun­gen erlaubt daher kei­ne Rück­schlüs­se auf die Zahl der besteu­er­ten Tie­re. Die Daten ent­stam­men der vier­tel­jähr­li­chen Kas­sen­sta­tis­tik, die alle Zah­lungs­vor­gän­ge (Ein­zah­lun­gen und Aus­zah­lun­gen) der kom­mu­na­len Haus­hal­te abbil­det. Bei den berei­nig­ten Ein­zah­lun­gen wer­den Ein­zah­lun­gen von glei­cher Ebe­ne, d. h. von ande­ren Gemein­den und Gemein­de­ver­bän­den, abgezogen.

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