UWW: Freiluft-Fitnessanlage statt Freizeithütte in Stockum

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Werne. Mit einem Dringlichkeitsantrag für die Sitzung am 3. März, wendet sich die Unabhängige Wählergemeinschaft Werne (UWW) an den Bezirksausschuss Stockum. Damit wollen die Unabhängigen den Abriss der Freizeithütte auf die Tagesordnung rücken.

Die Hütte im Freizeitpark am Werthweg war in der Vergangenheit immer wieder das Ziel von Zerstörungen und soll, so die Absicht der Stadt Werne, nun abgerissen werden. Auf Grund der fehlenden Nachfrage zur Benutzung der Anlage und des zunehmenden Vandalismus und Pflegeaufwands halte man den Abriss der Hütte für sinnvoll, begründet UWW-Fraktionsvorsitzender Reinhard Stalz den Vorstoß.

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Und für die weitere Nutzung haben die Unabhängigen bereits einen konkreten Vorschlag parat: „Die UWW beantragt auf dem Gelände des „Freizeitparks Stockum“ die Errichtung einer Freiluft-Fitnessanlage (Outdoor Fitnesscenter). Des Weiteren beantragt die UWW Fraktion, die dort vorhandenen Toiletten als öffentliche Toiletten auszubauen.“

Begründung: Der Werthweg, an dem das Gelände des Freizeitparks Stockum gelegen ist, sei heute eine beliebte Lauf- und Walkingstrecke, schreibt Stalz. Die vorhandene öffentliche Fitnessanlage mit wetterbeständigen Edelstahlfitnessgeräten biete eine sportliche und gesundheitsbewusste Ergänzung zum Training der körperlichen Fitness für Jedermann an. Vielfältige Beispiele dazu gebe es in anderen Kommunen. Die Nähe zum ansässigen Sportverein SV Stockum biete zudem auch hier eine Erweiterung der individuellen Trainingsmöglichkeiten unterschiedlicher Sport- und Gymnastikgruppen.

Die vorhandene kleine Toilettenanlage werde zurzeit so gut wie überhaupt nicht genutzt. Die Öffnung zu einer „Öffentlichen Toilette“ biete sowohl den Friedhofsbesuchern als auch Freizeitsportlern, Spaziergängern und Fahrradfahrern die Möglichkeit, diese zu nutzen.

Der UWW sei bewusst, dass es einen laufenden Antrag der SPD-Fraktion gebe, der sich allerdings auf das Einzugsgebiet des Stadtwaldes beziehe.

Die Verwaltung solle mit der Planung und einer Kostenkalkulation beauftragt und die benötigten Mittel im kommenden Haushalt bereitgestellt werden, heißt es abschließend.

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