Donnerstag, Mai 26, 2022

Stadt Werne: Mehr Personal für mehr Aufgaben in der Verwaltung

Anzeige

Wer­ne. Erst Coro­na-Pan­de­mie, jetzt Ukrai­ne-Krieg – die Stadt­ver­wal­tung muss sich immer neu­en Her­aus­for­de­run­gen stel­len. Und das gehe an die per­so­nel­le Sub­stanz, wie Dezer­nent Frank Gründ­ken zuletzt im Haupt- und Finanz­aus­schuss berichtete.

Kon­se­quenz: Es stei­gen Bedarf und Kos­ten im Per­so­nal­be­reich, wie der Stel­len­plan 2022 und auch die zu erwar­ten­de zukünf­ti­ge Ent­wick­lung zeigt. 

- Advertisement -

Aber nicht nur Coro­na und die Flücht­lings­be­we­gung infol­ge des Krie­ges sei­en Pro­ble­me. Dazu gesel­len sich noch die hohe Per­so­nal­be­we­gung (Fluk­tua­ti­on) sowie der Fach­kräf­te­man­gel bei sozia­len und tech­ni­schen Beru­fen in der Ver­wal­tung. „Der Wis­sens­ver­lust ist enorm, wenn Mit­ar­bei­ten­de uns ver­las­sen“, so Frank Gründ­ken. Und für die neu zu beset­zen­den Stel­len erhal­te man teil­wei­se kei­ne oder nur eine gerin­ge Anzahl von Bewer­bun­gen. „Oft­mals sind die­se qua­li­ta­tiv nicht gut, so dass wir selbst Abstand neh­men. Das ist sogar manch­mal bei unbe­fris­te­ten Stel­len der Fall“, erläu­ter­te der Dezer­nent weiter.

Zukünf­tig müss­ten in der Ver­wal­tung mehr Stel­len geschaf­fen wer­den, auch ange­sichts der neu­en Her­aus­for­de­run­gen im Kli­ma­schutz, bei der Mobi­li­tät oder der Digitalisierung.

Im Ver­gleich zu 2020 und 2021 plant die Stadt Wer­ne mit 17,55 Stel­len mehr. Seit Anfang 2022 sei­en bereits 8,5 neue Stel­len besetzt, hin­zu kämen also noch neun wei­te­re. Somit steigt die Zahl der Stel­len auf 256,34 im Ver­gleich zu 2020 (231,44).

In vier Jah­ren kal­ku­lie­re man mit 315 Kräf­ten, im Jahr 2031 nur noch mit 276, was dem demo­gra­fi­schen Wan­del geschul­det sei. „Wir reagie­ren dar­auf mit Wis­sens­trans­fer, der Visua­li­sie­rung von Arbeits­pro­zes­sen, der Gewin­nung von Nach­wuchs­kräf­ten, die Ent­wick­lung eige­ner Füh­rungs­kräf­te und die För­de­rung von Frau­en“, berich­te­te Frank Gründken.

Erwar­tet wird bei der Ent­wick­lung der Per­so­nal­kos­ten ein Anstieg von 18,6 Mil­lio­nen Euro (2022) auf 20,9 Mil­lio­nen Euro (2026).

In der Stadt­rat­sit­zung am Mitt­woch (30. März, ab 17.30 Uhr) wird im Bereich des Per­so­nals u.a. über die Ein­rich­tung einer Stel­le für Öffentlichkeitsarbeit/Dialog sowie für Inklu­si­on debattiert. 

Anzeige

Weitere Artikel von Werne Plus

Corona in Werne: 13 neue Infektionen am Mittwoch gemeldet

Werne/Kreis Unna. In Werne sind am Mittwoch (25.05.2022) 13 neue Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Heute sind der Gesundheitsbehörde kreisweit 181 neue Fälle gemeldet...

Unvergessen: Thomas Wegener bleibt lachend in Erinnerung

Werne. „Ich merke gerade, dass ich in erster Linie an den lachenden Thomas zurückdenke und ihn so in Erinnerung behalte.“ Diesen Satz schrieb der...

Arbeiten an der Fischerhof-Brücke – Überprüfung von Grabsteinen

Werne. Die Städte Bergkamen und Werne werden in der kommenden Woche Ausbesserungsarbeiten an der Fischerhofbrücke über die Lippe vornehmen lassen. Das kündigt der Kommunalbetrieb...

27 Mädchen und Jungen feiern Erstkommunion in Maria Frieden

Werne. Das Fest der Erstkommunion feierten weitere Kinder am vergangenen Sonntag (22. Mai) in der Kirche Maria Frieden. Pfarrdechant Jürgen Schäfer und Pastoralreferentin Maria Thiemann...