Mittwoch, Oktober 5, 2022

Spielplatz am Gradierwerk wird Muster-Beispiel

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Wer­ne. Feder­wipp­tie­re, Sand­kas­ten, Schau­keln, Klet­ter­kom­bi Feu­er­wehr mit Rut­sche für Klein­kin­der – die Spiel­ge­rä­te auf dem Spiel­platz am Gra­dier­werk sind in die Jah­re gekom­men. Gleich­zei­tig ist der Stand­ort gut besucht, so dass die Ver­wal­tung beschlos­sen hat, die­sen Spiel­platz als Mus­ter-Bei­spiel für die wei­te­re Ent­wick­lung in Wer­ne herzurichten.

Nach­dem in den ver­gan­ge­nen Sit­zun­gen des Jugend­hil­fe-Aus­schus­ses bereits eine quan­ta­ti­ve und qua­li­ta­ti­ve Ana­ly­se der Spiel­plät­ze in Wer­ne durch­ge­führt wur­de, prä­sen­tier­ten Dezer­nent Frank Gründ­ken und Mit­ar­bei­te­rin Anika Har­tung am ver­gan­ge­nen Mitt­woch (14.09.2022) ers­te kon­kre­te Maß­nah­men im Rah­men der soge­nann­ten Spielplatzentwicklungsplanung.

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In einem ers­ten Schritt war die Stadt in ver­schie­de­ne Bezir­ke ein­ge­teilt und auf das Ver­hält­nis zwi­schen Ein­woh­ner­zahl und Ver­sor­gung mit Spiel­plät­zen unter­sucht wor­den. „Ers­tes Ziel ist es, für jedes die­ser Gebie­te einen reprä­sen­ta­ti­ves Spiel­platz zu schaf­fen”, erklär­te Frank Gründ­ken den Ausschussmitgliedern.

Als Mus­ter-Bei­spiel habe man den Spiel­platz am Gra­dier­werk aus­ge­wählt. „Die­ser hat eine hohe Fre­quenz, gleich­zei­tig müs­sen wir die Gerä­te und den Boden­be­lag aus­tau­schen”, so Gründ­ken. Kon­se­qenz: Die Kie­sel­stei­ne, die vom Gut­ach­ter kri­ti­siert wur­den, kom­men weg.

Bei der Neu-Gestal­tung sind nun auch Groß und Klein gefragt. „Wir füh­ren dort ein pro­jekt­be­zo­ge­nes Betei­li­gungs­mo­dell durch, befra­gen Kin­der und Erwach­se­ne vor Ort, aber auch Kin­der­gar­ten­grup­pen”, erläu­ter­te Jugend­hil­fe­pla­ne­rin Anika Hartung. 

Die so gewon­ne­nen Erfah­run­gen flie­ßen dann in die Her­rich­tung der Flä­che mit ein. Auch ein Spiel­ge­rät für Kin­der mit Behin­de­run­gen sei dann vor­ge­se­hen, bestä­tig­te sie auf Nach­fra­ge der sach­kun­di­gen Bür­ge­rin Ange­li­ka Roemer (SPD).

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