Donnerstag, Dezember 8, 2022

Ring-Erschließung für Wohnquartier Schlägelstraße geplant

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Wer­ne. Zwei Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser mit Staf­fel­ge­schos­sen und jeweils sechs Woh­nun­gen sowie 16 Dop­pel­häu­sern sol­len auf einem 5.200 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück west­lich der Schlä­gel- und süd­lich der Bre­ving­stra­ße ent­ste­hen.

Die Grund­stü­cke der Dop­pel­haus­hälf­ten sind zwi­schen 235 und 280 Qua­drat­me­ter groß. Mit der Innen­ver­dich­tung an die­ser Stel­le wird wei­te­rer Wohn­raum in der Stadt Wer­ne geschaffen.

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Im Aus­schuss für Stadt­ent­wick­lung, Pla­nung und Wirt­schafts­för­de­rung erläu­ter­te Alex­an­der Fritz vom Pla­nungs­bü­ro Drees und Hues­mann das städ­te­bau­li­che Kon­zept für das Wohn­quar­tier. Soviel vor­weg: Den Auf­stel­lungs­be­schluss für den Bebau­ungs­plan „16 F – Wohn­quar­tier Schlä­gel­stra­ße“ fass­te das Gre­mi­um einstimmig.

Bei der Über­pla­nung und Erschlie­ßung der Frei­flä­che ist neben den Grund­stücks­eig­nern und Inves­to­ren, Kon­stan­tin und Andre­as Hör­mann, auch die Stadt Wer­ne mit im Boot. Denn letz­te­re will im Zuge der Neu­be­bau­ung die Schlä­gel­stra­ße von der Sto­cku­mer Stra­ße aus künf­tig öffent­lich-recht­lich erschlie­ßen. Bis­lang ist das nicht der Fall, denn die schma­le geschot­ter­te Stra­ße befin­det sich in Pri­vat­be­sitz der Anwoh­ner der Altbebauung.

Dazu haben die Pla­ner als Lösung die Ver­le­gung der Schlä­gel­stra­ße nach Wes­ten hin erson­nen. Sie soll ver­kehrs­be­ru­higt aus­ge­baut wer­den. Die bis­he­ri­ge alte Stra­ßen­flä­che kön­ne somit von den Pri­vat­ei­gen­tü­mern nach Belie­ben als Vor­gär­ten oder für Stell­plät­ze genutzt wer­den. Das wür­de dort auch die beeng­te Durch­fahrt und die unkla­re Stell­platz­si­tua­ti­on ändern, erläu­ter­te Alex­an­der Fritz.

Das Bau­ge­biet selbst soll über eine Rin­ger­schlie­ßung zugäng­lich wer­den. An der Sei­te der Schlä­gel­stra­ße sind die Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser mit ins­ge­samt 18 Stell­plät­zen ange­ord­net. Über den rück­wär­ti­gen Teil des Rings wer­den die Dop­pel­häu­ser ange­bun­den, schil­der­te er die Planung.

Nörd­lich der Bre­ving­stra­ße (Sack­gas­se) will man das neue Wohn­quar­tier mit einem Fuß- und Rad­weg anbin­den. Ein Durch­gangs­ver­kehr von der Sto­cku­mer Stra­ße zur Bre­ving­stra­ße ist aus­ge­schlos­sen. An der Bre­ving­stra­ße sind bereits die Grund­plat­ten für die Neu­be­bau­ung mit Rei­hen- und Dop­pel­häu­sern gegossen.

Im Wes­ten gren­zen die Grund­stü­cke der Stra­ße Köt­ters­berg an das neue Wohn­ge­biet. Zum Teil wur­den die künf­ti­gen Wohn­bau­grund­stü­cke bis­her von Anlie­gern als Gär­ten genutzt. Nach Abstim­mungs­ge­sprä­chen zwi­schen den Betei­lig­ten im Vor­feld ver­bleibt hier ein fünf Meter brei­ter Strei­fen. Hier haben inter­es­sier­te Anwoh­ner die Opti­on, Flä­chen zu erwer­ben, so die Planung.

An den Erschlie­ßungs­kos­ten für den End­aus­bau der Schlä­gel­stra­ße wer­den die Anlie­ger betei­ligt, hieß es im Ausschuss.

Zur Nach­fra­ge aus dem Gre­mi­um, ob Pho­to­vol­ta­ik instal­liert wer­de, sagt Kon­stan­tin Hör­mann, dass PV-Anla­gen in Ver­mie­tung bis­her nicht mög­lich sei­en. „Wenn das mach­bar ist, ger­ne“, ergänz­te er.  Auch in Sachen geför­der­ter Wohn­raum sind die Pla­nun­gen noch nicht kon­kret. Ulrich Hölt­mann (SPD) bekräf­tig­te in der Sit­zung das Ziel der Stadt Wer­ne, bei Neu­bau­vor­ha­ben antei­lig 30 Pro­zent als geför­der­ten Wohn­raum vorzuhalten.

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