Sonntag, November 27, 2022

Rat beschließt: Stadt Werne wird Mitglied im SCNCEWAVE-Verein

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Wer­ne. Ein kla­res Bekennt­nis zur SCNCEWAVE, dem wis­sen­schaft­li­chen Teil des geplan­ten Surf­park-Dop­pel­pro­jekts auf der Zechen­bra­che, sprach der Stadt­rat in sei­ner letz­ten Sit­zung vor den Herbst­fe­ri­en aus. Die Stadt Wer­ne wird Grün­dungs­mit­glied im ein­ge­tra­ge­nen Ver­ein (e.V.) SCNCEWAVE. 

Die Anla­ge hat ein welt­wei­tes Allein­stel­lungs­merk­mal, die For­schungs­mög­lich­kei­ten lie­gen in Zukunfts­fel­dern wie Hoch­was­ser- und Küs­ten­schutz, Off­shore Wind oder Was­ser­kraft und Wel­len­en­er­gie. „Die SCNCEWAVE ver­schafft dem nord-öst­li­chen Ruhr­ge­biet und ins­be­son­de­re dem Kreis Unna mit einer schwach aus­ge­stal­te­ten Hoch­schul­land­schaft eine erheb­li­che Auf­wer­tung im Hin­blick auf eine wis­sen­schaft­li­che Ein­bin­dung mit poten­zi­el­len wei­te­ren Start-Ups im Umfeld des Vor­ha­bens. Seit Jah­ren for­dern die Kom­mu­nen des Krei­ses, Wis­sen­schaft mehr in den Kreis zu holen. Die SCNCEWAVE bie­tet nun eine gro­ße Chan­ce der Ver­net­zung. Auch um die­sen Pro­zess enger beglei­ten zu kön­nen, rät die Ver­wal­tung daher zu einer Mit­glied­schaft im Ver­ein”, hieß es in der Vorlage.

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Und Bür­ger­meis­ter Lothar Christ erhoff­te sich ein kräf­ti­ges Bekennt­nis, am liebs­ten ein­stim­mig, sei­tens der Poli­tik, um als Stadt an der wei­te­ren Ent­wick­lung der For­schungs­ein­rich­tung teil­neh­men zu kön­nen: „Zurück­hal­tung wäre ein schlech­tes Signal.”

Zweck des Ver­eins sei die Durch­füh­rung und För­de­rung von For­schung, Wis­sen­schaft und
Ent­wick­lung, er sei gemein­nüt­zig und wer­de Antrag­stel­ler für die zwei­te För­der­pha­se im 5‑Stand­or­te-Pro­gramm sein. Die Jah­res­mit­glied­schaft für die Stadt Wer­ne wer­de zwi­schen 500 und 1.000 Euro betra­gen. Auch die RWTH Aachen und TH Köln sei­en bestä­tig­te Grün­dungs­mit­glie­der, die Zusa­gen der FH Müns­ter, Uni­ver­si­tät Sie­gen und wei­te­rer wür­den erwartet.

Aus der CDU-Frak­ti­ons­bank kam der Ein­wand, ob eine Mit­glied­schaft der Stadt nicht för­der­schäd­lich sei. Dies konn­te Lothar Christ genau­so ent­kräf­ten wie mög­li­che haf­tungs­re­le­van­te The­men. „Der Vor­stand haf­tet. Die Stadt Wer­ne ist aber nur ein­fa­ches Ver­eins­mit­glied”, erläu­ter­te er. 

„Der wis­sen­schaft­li­che Bereich des Surf­parks ist der Grund, war­um wir das Vor­ha­ben unter­stüt­zen. Aber wir wer­den das gesam­te Pro­jekt wei­ter kri­tisch ver­fol­gen”, sag­te Bene­dikt Strie­pens, Grünen-Fraktionssprecher.

Bei einer Gegen­stim­me und einer Ent­hal­tung gab der Stadt­rat schließ­lich mit gro­ßer Mehr­heit „grü­nes Licht” für die Mit­glied­schaft der Stadt Wer­ne im SCNCEWAVE e.V.

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