Sonntag, Dezember 4, 2022

Freizeithütte Stockum wird abgerissen – Alternative soll her

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Sto­ckum. Die Frei­zeit­hüt­te in Sto­ckum, die immer häu­fi­ger Ziel von Van­da­lis­mus gewor­den war, muss weg. Dar­über waren sich Poli­tik und Ver­wal­tung im Bezirks­aus­schuss einig. Auch Neu­ig­kei­ten zum Schick­sal des ehe­ma­li­gen Lehr­schwimm­be­ckens gab es in der Sitzung.

Die Ver­wal­tung emp­fahl, die Hüt­te dau­er­haft zu schlie­ßen bzw. abzu­bau­en. „Um der Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht nach­zu­kom­men, wol­len wir sie ent­fer­nen. Anschlie­ßend soll eine Alter­na­ti­ve dis­ku­tiert wer­den“, sag­te Frank Ada­mietz, Lei­ter des Kom­mu­nal­be­triebs Wer­ne (KBW). Der Vor­platz sol­le alter­na­tiv auf­ge­wer­tet werden.

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Der Ver­wal­tungs­vor­la­ge folg­ten alle Frak­tio­nen im Aus­schuss, for­der­ten aber auch Ersatz. „Eine Alter­na­ti­ve muss her“, beton­te bei­spiels­wei­se Moham­med Amer für die SPD. Und Genos­se Sieg­fried Scholz will einen Ort, „wo man sich ger­ne auf­hält und der hel­ler gestal­tet ist“. Aus­schuss­vor­sit­zen­der Mar­kus Rusche (CDU) schlug eine Aus­sichts­platt­form vor, um dem Natur­er­leb­nis Lip­pe gerecht zu werden.

Chris­ti­an Thö­ne (FDP) befürch­tet erneut Van­da­lis­mus bei der Errich­tung eines Ersat­zes. „Der Stand­ort ist geschei­tert. War­um machen wir nicht woan­ders etwas Bes­se­res?“ Für die UWW ent­geg­ne­te Tho­mas Grem­me: „Wenn eine Beleuch­tung des Werth­we­ges kommt, wird es dort auch besser.“

Der Antrag der UWW, statt der Hüt­te eine Frei­luft-Fit­ness­an­la­ge sowie eine öffent­li­che Toi­let­ten­an­la­ge zu errich­ten, wur­de im Bezirks­aus­schuss kurz dis­ku­tiert, dann aber an die Haus­halts­be­ra­tun­gen im Stadt­rat Ende März weitergegeben.

Die Anträ­ge der CDU zu den Bolz­plät­zen an der Bir­ken­stra­ße und in Horst fan­den die Zustim­mung aller Frak­tio­nen. SPD, Grü­ne und FDP reg­ten aber an, die benö­tig­ten Mit­tel aus dem Topf für Infra­struk­tur­mit­tel zu ent­neh­men, anstatt den Haus­halt zu belasten.

Schick­sal des Lehr­schwimm­be­ckens besiegelt

Die Nut­zungs­an­fra­gen für das ehe­ma­li­ge Lehr­schwimm­be­cken sei­en im San­de ver­lau­fen, teil­te Frank Ada­mietz am Ende der Sit­zung mit. Ein­zi­ger Inter­es­sent sei der benach­bar­te Kanu­ver­ein, der einen Teil des Gebäu­des als Lager­flä­che erhal­ten möchte.

„Wir wer­den den Bedarf der Sport­le­rin­nen und Sport­ler eru­ie­ren und wol­len danach den Rest abrei­ßen“, kün­dig­te Ada­mietz noch eine Bera­tung im Bad-Aus­schuss an. 

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