Dienstag, November 29, 2022

Breitband-Ausbau in Werne: „Quantensprung” im Rat verkündet

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Wer­ne. Bür­ger­meis­ter Lothar Christ nennt es einen „Quan­ten­sprung” für die Digi­ta­li­sie­rung in Wer­ne, begrüßt den „weg­wei­sen­den Beschluss” im Stadt­rat (28.09.2022) für den Breit­band-Aus­bau, der die Stadt nun deut­lich weni­ger Geld kos­ten wird.

Glas­fa­ser bie­ten Giga­bit-Speed, schnel­les Inter­net sei inzwi­schen „Teil der Daseins­für­sor­ge”, beton­te Artur Rei­chert (FDP). Und daher woll­te die Stadt Wer­ne rund 3 Mil­lio­nen Euro für einen groß­flä­chi­gen Breit­band-Aus­bau in die Hand neh­men, flan­kiert von einer För­de­rung durch Bund (50 Pro­zent) und Land (40 Prozent).

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Beden­ken hat­te im Digi­ta­li­sie­rungs­aus­schuss im Mai 2022 Adri­an Kers­t­ing, Abtei­lungs­lei­ter Stra­ßen und Ver­kehr, geäu­ßert. Ein sol­ches Bau­vor­ha­ben habe es in Wer­ne noch nicht gege­ben. Es sei nicht nur eine Fra­ge der Finan­zie­rung, son­dern auch wie es per­so­nell zu stem­men sei.

Nach anschlie­ßen­der gründ­li­cher Markt­ana­ly­se hat­te die Ver­wal­tung die posi­ti­ve Nach­richt, dass sich zwei Unter­neh­men in eigen­wirt­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung für den Giga­bit-Aus­bau bewor­ben hät­ten. Die Wahl fiel schließ­lich auf die West­ener­gie Breit­band GmbH. „Das ist eine erfreu­li­che Nach­richt. Unser Ziel ist der groß­flä­chi­ge Aus­bau mit Glas­fa­ser”, ver­wies Bür­ger­meis­ter Christ auf die Tat­sa­che, dass in Wer­ne noch kei­ne drei Pro­zent mit der moderns­ten und schnells­ten Breit­band-Tech­no­lo­gie abge­deckt seien.

Durch alle Frak­ti­ons­bän­ke gab es Zustim­mung und Erleich­te­rung, dass kein öffent­li­ches Geld in Anspruch genom­men wer­den müs­se. „Unbe­dingt machen”, war der ein­hel­li­ge Tenor im Rat, der Beschluss für die Umset­zung durch die West­ener­gie Breit­band GmbH dem­entspre­chend einstimmig.

„Die West­ener­gie Breit­band GmbH wird nächs­tes Jahr Gas geben. Das gro­ße Plus ist, dass kei­ne Ver­trags­ab­schlüs­se vor­lie­gen müs­sen. Damit hät­ten wir vor einem Jahr noch nicht mit gerech­net”, freu­te sich Lothar Christ. Zunächst sei­en die Sied­lungs­be­rei­che an der Rei­he. Beim Blick in die Außen­be­zir­ke sag­te der Bür­ger­meis­ter: „Dafür könn­ten wir dann spä­ter För­der­mit­tel in Anspruch nehmen.”

Lothar Christ kün­dig­te außer­dem wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma in Kür­ze an.

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