Mittwoch, August 10, 2022

Bericht der Unfall-Kommission: Kreisel in Werne weiter im Blick

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Werne/Kreis Unna. Der Blick der Unfall­kom­mis­si­on rich­tet sich auf Stra­ßen, die die Kreis­po­li­zei als Unfall­häu­fungs­stel­len aus­ge­macht hat. Vier Mal im Jahr berät sie, wie die­se Stel­len ent­schärft wer­den können. 

Ende Juni saßen die Ver­kehrs-Exper­ten erneut zusam­men und haben gemein­sam über Unfall­schwer­punk­te im Kreis dis­ku­tiert – und wie sie ent­schärft wer­den kön­nen. „Die Poli­zei hat erneut den Kreis­ver­kehr Capel­ler Straße/Bahnhofstraße/Ottostraße in Wer­ne als Unfall­häu­fungs­stel­le iden­ti­fi­ziert”, so Micha­el Arnold von der Stra­ßen­ver­kehrs­be­hör­de des Krei­ses. „Die Ört­lich­keit ist bekannt und war schon oft bei uns im Blick­punkt. Zur Ent­schär­fung soll der Kreis­ver­kehr umge­baut wer­den – das muss aller­dings noch umge­setzt werden.” 

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Zum Hin­ter­grund: Die Unfall­kom­mis­si­on macht Vor­schlä­ge, wie Stel­len siche­rer gemacht wer­den kön­nen, umge­setzt wer­den muss das vom jewei­li­gen Bau­last­trä­ger. Arbeit zeigt Wir­kungDass die Vor­schlä­ge der Unfall­kom­mis­si­on zur Ent­schär­fung von Unfall­häu­fungs­stel­len Wir­kung zei­gen, haben die Exper­ten beim Tref­fen eben­falls festgestellt. 

Bei zehn von elf Ört­lich­kei­ten haben sie anhand aktu­el­ler Unfall­da­ten fest­ge­stellt, dass die beschlos­se­nen Maß­nah­men wirk­sam waren und die­se Stel­len jetzt kei­ne Unfall­häu­fungs­stel­len mehr sind. „Ein erfreu­li­cher Wert, den wir aber wei­ter ver­bes­sern möch­ten”, so Arnold. „Ziel ist es, auch hart­nä­cki­ge Unfall­häu­fungs­stel­len, wie den Krei­sel am Kreis­haus eines Tages von der Lis­te der Unfall­häu­fungs­stel­len zu strei­chen.” Die­se Stel­le ist somit nach wie vor eine Unfallhäufungsstelle. 

Ins­ge­samt gibt es für das Kalen­der­jahr 2021 zwölf Unfall­häu­fungs­stel­len (2020: elf) zu ver­mel­den. An die­sen kam es zu 51 Unfäl­len, bei denen ins­ge­samt 58 Per­so­nen zu Scha­den kamen. Die­se ver­tei­len sich auf die Ver­kehrs­ar­ten wie folgt: Pkw/Lkw (22), Motor­rad (5), Fahr­rad (23), Fuß­gän­ger (8).

Zusam­men­set­zung der Unfallkommission

Die ört­li­che Unfall­un­ter­su­chung und damit die Arbeit der Unfall­kom­mis­si­on ist eine gemein­sa­me Auf­ga­be von Straßenverkehrs‑, Poli­zei- und Stra­ßen­bau­be­hör­den. Der Unfall­kom­mis­si­on gehö­ren neben der Bezirks­re­gie­rung alle kreis­an­ge­hö­ri­gen Städ­te (ohne Lünen), die Kreis­po­li­zei­be­hör­de, der Lan­des­be­trieb Stra­ßen NRW mit den Stra­ßen­meis­te­rei­en und der Auto­bahn­nie­der­las­sung sowie vom Kreis die Fach­be­rei­che Stra­ßen­bau und Fach­be­reich Stra­ßen­ver­kehr (Auf­ga­ben­be­reich Ver­kehrs­si­che­rung) an. Die­ser Fach­be­reich hat auch den Vor­sitz der Unfall­kom­mis­si­on. PK | PKU

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