Schülerinnen sollen nachhaltige Menstruationsartikel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, fordert die Linke. Symbolfoto: pixabay
Schülerinnen sollen nachhaltige Menstruationsartikel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, fordert die Linke. Im Ausschuss gab es nun eine überraschende Wende zu diesem Antrag. Symbolfoto: pixabay
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Werne. Der im Juni diskutierte Antrag der Fraktion DIE Linke, Menstruationsartikel künftig an Schulen und kommunalen Bildungseinrichtungen kostenlos zur Verfügung zu stellen, entpuppte sich als „Sturm im Wasserglas“.

Der ehemalige Dezernent Alexander Ruhe hatte seinerzeit ein umfassendes Konzept angekündigt, wollte zudem auch die Expertise der Schulleitungen einholen. Und deren Antwort war eindeutig, wie Thorsten Kluger für das Anne-Frank-Gymnasium und Hubertus Steiner für die Marga-Spiegel-Schule im Schul- und Sportausschuss bestätigten.

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„Wir haben immer ausreichend Hygieneartikel und die Schülerinnen wissen auch darüber Bescheid. Einen Automaten oder ähnliches benötigen wir nicht“, so der stellvertretende AFG-Schulleiter. Ihm pflichtete Hubertus Steiner bei: „Wir haben eigene Konzepte, die gut funktionieren.“

Damit war der Punkt „Ausführung von Beschlüssen“ seitens der Verwaltung schnell abgehandelt.

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