Freitag, Juli 1, 2022

Vertrag steht: Radweg-Abschnitte nach Hamm, Selm und Lünen

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Wer­ne. Der geplan­te Lücken­schluss im Rad­we­ge­bau ent­lang der L 507 ist nun auch ver­trag­lich in tro­cke­nen Tüchern. 

Über sie­ben Kilo­me­ter sol­len Rad­we­ge in Rich­tung Hamm, Selm und Lünen künf­tig einen wich­ti­gen Bei­trag zur Stär­kung des Rad­ver­kehrs leis­ten. Mit ihren Unter­schrif­ten schlos­sen am Mon­tag (4. Okto­ber) Ahmed Kar­ro­um, Lei­ter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr, und Lothar Christ, Bür­ger­meis­ter der Stadt Wer­ne, die weit­rei­chen­den Vereinbarungen. 

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Die Abschnit­te sei­en wich­ti­ge Ergän­zun­gen für die Rad­weg­ein­fra­struk­tur in Wer­ne, heißt es in der gemein­sa­men Medi­en­mit­tei­lung der Stadt und Straßen.NRW.

Dafür plant und baut die Stadt Wer­ne im Auf­trag des Lan­des­be­triebs in drei Abschnit­ten einen stra­ßen­be­glei­ten­den Rad­weg an der Ham­mer Stra­ße, Lüne­ner Stra­ße und Sel­mer Land­stra­ße. Der Abschnitt an der Sel­mer Land­stra­ße wird zudem Teil einer siche­ren, durch­ge­hen­den Rad­ver­kehrs­ver­bin­dung zwi­schen den Gemein­den Wer­ne und Selm.

Bau­start für die Maß­nah­men ist vor­aus­sicht­lich das Jahr 2023. Der längs­te Abschnitt ent­steht west­lich der Innen­stadt an der Sel­mer Land­stra­ße begin­nend an der L810 (Cap­pen­ber­ger Damm) bis zur B54 (Nord­lip­pe­ring). Pla­nung und Bau des etwa 3,9 Kilo­me­ter lan­gen Abschnitts wer­den etwa 2,7 Mil­lio­nen Euro kosten. 

Zugleich plant Straßen.NRW den Umbau des Kreu­zungs­be­reichs der Sel­mer Land­stra­ße mit der L810. Eine Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Straßen.NRW und der Stadt Selm für den Bau eines dort anschlie­ßen­den 4,5 Kilo­me­ter lan­gen Rad­we­ges an der L507 (Wer­ner Stra­ße) wur­de bereits im Juni 2021 abgeschlossen.

Zwei wei­te­re jeweils etwa 1,5 Kilo­me­ter lan­ge Abschnit­te wer­den öst­lich und süd­lich der Wer­ner Innen­stadt geplant und gebaut. An der Lüne­ner Stra­ße (B54) wird der Rad­weg begin­nen und an den bestehen­den Rad­weg kurz vor dem Süd­ring anschließen.

Öst­lich der Innen­stadt wird ent­lang der Stra­ße ein Rad­weg an der Ham­mer Stra­ße zwi­schen den Kreu­zun­gen Mühlenstraße/Sandbochumer Weg und Jansenstraße/Am Laus­bach (L881) ent­ste­hen. Die Kos­ten für die Lücken­schlüs­se lie­gen bei rund 2,1 Mil­lio­nen Euro.

„Wir müs­sen und wir wol­len den Rad­ver­kehr zukünf­tig maß­geb­lich stär­ken. Die Koope­ra­ti­on mit Blick auf die­se wich­ti­gen Lücken­schlüs­se zeigt, dass es wei­ter vor­an geht mit dem Rad­we­ge­aus­bau“, sag­te Bür­ger­meis­ter Lothar Christ. Gleich­zei­tig wies er dar­auf hin, dass die Umset­zung zu kei­nen finan­zi­el­len Belas­tun­gen bei der Stadt Wer­ne füh­re. Straßen.NRW wer­de auch die künf­ti­ge Unter­hal­tung der neu­en Rad­we­ge übernehmen.

Adri­an Kers­t­ing, Abtei­lungs­lei­ter im Bereich „Stra­ßen und Ver­kehr“, ergänz­te: „Wir freu­en uns auf die Zusam­men­ar­beit mit der Stadt Selm, um auf der Sel­mer Land­stra­ße (L507) eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge und lücken­lo­se Rad­we­ge­ver­bin­dung zu schaffen.“

Pro­jekt­lei­ter Dani­el Lan­ge­mann beton­te: „Für Straßen.NRW ist die Nah­mo­bi­li­tät ein wich­ti­ger Teil des täg­li­chen Geschäfts; daher ist es sehr erfreu­lich, dass die Akzep­tanz für Rad­we­ge­pro­jek­te so hoch ist. Der Lan­des­be­trieb ist bestrebt, gemein­sam mit den Städ­ten und Gemein­den wei­te­re Rad­ver­kehrs­an­la­gen her­zu­stel­len, damit siche­re Wege­ver­bin­dun­gen ent­ste­hen und die bestehen­de Rad­ver­kehrs­in­fra­struk­tur sinn­voll ver­knüpft wird.”

„Die Kos­ten für die Pla­nung und den Bau der Rad­we­ge­ver­bin­dun­gen wer­den vom Lan­des­be­trieb Stra­ßen­bau Nord­rhein-West­fa­len getra­gen“, erklär­te Ahmed Kar­ro­um. „Die Regio­nal­nie­der­las­sung berei­tet der­zeit den Aus­bau der Rad­weg­ein­fra­struk­tur im Rah­men von Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­run­gen mit ins­ge­samt 13 Kom­mu­nen im Ruhr­ge­biet vor. Allein im Kreis Unna sol­len so 20 Rad­stre­cken mit einer Gesamt­län­ge von 31 Kilo­me­tern ent­ste­hen. Hin­zu kom­men wei­te­re Maß­nah­men für den Rad­ver­kehr wie der Bau von Rad­schnell­we­gen, zum Bei­spiel der Rad­schnell­weg Ruhr (RS1), der auch durch den Kreis Unna füh­ren wird.“

„Die nächs­ten gro­ßen Rad­we­ge-Pro­jek­te sind der Aus­bau der Ovelgönne/Penningrode sowie der Müns­ter­stra­ße zwi­schen Stadt­haus und dem neu­en Kreis­ver­kehr“, kün­dig­te Bür­ger­meis­ter Lothar Christ abschlie­ßend an.

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