Dienstag, Mai 17, 2022

SURFWRLD: 9,3 Millionen für Werne und Region

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Wer­ne. Das geplan­te For­schungs- und Was­ser­sport­zen­trum SURFWRLD und SCNCWAVE bringt aus­ge­präg­te öko­no­mi­sche Effek­te für die Stadt Wer­ne und die Regi­on mit sich. Die Wert­schöp­fung liegt bei 9,3 Mil­lio­nen Euro und es ent­ste­hen 372 nach­hal­ti­ge Arbeits­plät­ze. Das ist das Ergeb­nis einer Stu­die, die die Gut­ach­ter Hei­ko Rai­ner und Rebec­ca Schwer­dt von der renom­mier­ten dwif-Con­sul­ting GmbH aus Mün­chen im Auf­trag der Stadt Wer­ne erstellt haben. 

Sie haben den Fokus auf die Berech­nung der Umsatz‑, Ein­kom­mens- und Arbeits­platz­ef­fek­te gelegt. Pro­jek­tie­rer Dr. Micha­el Dete­ring aus Wer­ne will das Groß­pro­jekt mit Strahl­kraft in die Regi­on auf dem ehe­ma­li­gen Zechen­ge­län­de ent­wi­ckeln. Im Aus­schuss für Stadt­ent­wick­lung, Pla­nung und Wirt­schafts­för­de­rung am Mon­tag (10. Mai) berich­te­ten Hei­ko Rai­ner und Rebec­ca Schwer­dt über die Ergeb­nis­se per Videoschalte.

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Fazit I: Die Stadt und Regi­on pro­fi­tie­ren nach­hal­tig und in brei­ter Form durch die Umset­zung von SCNCWAVE & SURFWRLD. Durch die Umset­zung der geplan­ten Was­ser­sport-und Frei­zeit­an­la­ge wird in der Stadt Wer­ne ein ein­zig­ar­ti­ges Pro­jekt mit Leucht­turm­cha­rak­ter und über­re­gio­na­ler Strahl­kraft eta­bliert. Der Tou­ris­mus ist eine klas­si­sche Quer­schnitts­bran­che. Egal ob Gast­ge­wer­be, Ein­zel­han­del, Dienst­leis­ten­de oder Zulie­fe­ren­de, es gibt kaum einen Wirt­schafts­be­reich, der nicht vom Tou­ris­mus profitiert.

Qua­li­ta­ti­ve Effek­te der SURFWRLD:

- Posi­ti­ve Effek­te für das Image von Werne

- Ver­bes­ser­te Infrastrukturausstattung

- Neue Ziel­grup­pen­an­spra­che und Kaufkraftbindung

- Höhe­re Attrak­ti­vi­tät des Ver­an­stal­tungs- und Eventbereichs

- Stei­ge­rung der Stand­ort­gunst für (wei­te­re) Unternehmensansiedlungen.

Die Ergän­zung des Frei­zeit­an­ge­bo­tes durch das For­schungs­zen­trum SCNCWAVE bie­tet die Chan­ce zu einer ein­zig­ar­ti­gen Posi­tio­nie­rung der Gesamt­an­la­ge und ermög­licht zusätz­lich eine sinn­vol­le ganz­jäh­ri­ge Aus­las­tung der Wasserinfrastruktur.

- Motor für Stand­ort-und Regionalentwicklung

- Image als Inno­va­ti­ons­stand­ort (Inno­va­ti­ons­för­de­rung)

- Wei­te­re Unter­neh­mens­an­sied­lun­gen, Spin Offs

- Bil­dungs­ef­fek­te, Tech­no­lo­gie-und Wissenstransfer

- Ver­net­zung mit über­re­gio­na­len Akteuren.

Fazit II: Durch die Umset­zung des Gesamt­pro­jek­tes ent­ste­hen eine Wert­schöp­fung von rund 9,3 Mio. Euro und min­des­tens 372 nach­hal­ti­ge Arbeits­plät­ze. Wesent­li­che regio­nal­öko­no­mi­sche Effek­te auf einen Blick:

- Das For­schungs­zen­trum dürf­te rund 1.500 Tages- und Über­nach­tungs­ge­schäfts­rei­sen­de an Wer­ne bin­den. Durch den Frei­zeit­be­reich kom­men rund 200.000 Besu­cher nach Werne.

- Die Besu­cher geben im Durch­schnitt pro Kopf und Tag 53,95 Euro aus, davon 28,54 Euro in der SCNCWAVE & SURFWRLD sowie 25,41 Euro außer­halb in der Stadt Wer­ne und der Region.

- Die direk­ten Brut­to­um­sät­ze belau­fen sich auf 13,49 Mil­lio­nen Euro. Davon flie­ßen fast 1,7 Mil­lio­nen Euro an Mehr­wert­steu­er an den Bund, rund 5 Mil­lio­nen ver­blei­ben als Ein­kom­men in der Regi­on und mit fast 6,4 Mil­lio­nen Euro wer­den Lie­fe­ran­ten von Waren und Dienst­leis­tun­gen beauftragt.

- Bei den Lie­fe­ran­ten von Waren und Dienst­leis­tun­gen ent­ste­hen wie­der­um antei­lig rund 1,8 Mil­lio­nen Euro an Einkommen.

- Ins­ge­samt wer­den min­des­tens 372 fort­lau­fend und nach­hal­tig gesi­cher­te Arbeits­plät­ze durch die Umset­zung des Pro­jek­tes in der Regi­on sowie der Stadt Wer­ne geschaf­fen.“ (Quel­le: dwif Con­sul­ting GmbH München).

„Der Nebel hat sich gelich­tet“, sag­te Bür­ger­meis­ter Lothar Christ zu den „über­ra­schend guten Ergeb­nis­sen“ und ergänz­te: „Das ist eine wich­ti­ge Säu­le bei der Akqui­rie­rung von För­der­mit­teln.“ So sei man in einem stän­di­gen Aus­tausch mit den För­der­be­hör­den, dem Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um, der Metro­pol­re­gi­on Ruhr, dem Pro­jekt­trä­ger Jülich, der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg und dem Land­rat des Kreis Unna, schil­der­te der Bür­ger­meis­ter. Auch für die dwif-Stu­die flos­sen För­der­mit­tel. 90 Pro­zent wur­den geför­dert, berich­te­te er. Die Stadt habe mit 2.000 Euro ihren Anteil von 10 Pro­zent der Kos­ten beigesteuert.

Bei der Zeit­pla­nung für das Pro­jekt wird es eine Ver­zö­ge­rung geben, erfuhr Maxi­mi­li­an Fal­ken­berg (Bünd­nis 90/ Die Grü­nen) auf Nach­fra­ge bei Micha­el Dete­ring. 2023 sei der Bau des wis­sen­schaft­li­chen Teils geplant, 2024 der Bau des Surf­parks. Das Ver­kehrs­gut­ach­ten sei bereits fer­tig, eben­so läge inhalt­lich unter ande­rem auch das Arten­schutz­gut­ach­ten vor. Mit dem umfang­rei­chen Werk der Gut­ach­ter wol­len sich die Poli­ti­ker in den Frak­tio­nen beschäf­ti­gen, bat man sich im Aus­schuss Zeit dafür aus.

Heu­te Abend (11. Mai) ver­an­stal­tet die Stadt Wer­ne ein inter­ak­ti­ves Bür­ger­fo­rum zum Surf­park (18.30 Uhr): www.werne.de

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