Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, unter anderem der Bau einer Kunstrasenanlage, sind im Sportzentrum Dahl geplant. Der Start verzögert sich aber weiter. Foto: Kreativshooting/Thomas Schütte
Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, unter anderem der Bau einer Kunstrasenanlage, sind im Sportzentrum Dahl geplant. Foto: Kreativshooting/Thomas Schütte
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Werne. Lange Zeit hat die Stadt Werne auf ihn gewartet, nun liegt er vor. Das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat hat den Bescheid über die baufachliche Prüfung für die Sanierung des Sport-und Freizeitzentrums Dahl übersandt, so dass nunmehr mit der geplanten Umsetzung des Projekts begonnen werden kann. Das teilt Alexander Meinhard, Referent des Bürgermeisters, am Montag (21. Juni) mit.

Für Bürgermeister Lothar Christ eine wichtige und langersehnte Nachricht: „Es ist gut, dass wir schließlich grünes Licht von Seiten der Förderbehörde bekommen haben und nun endlich mit dem Bau des Kunstrasenplatzes und der Sanierung der Räumlichkeiten beginnen können.“

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Zum Ende des Jahres 2018 folgte die Stadt Werne dem Projektaufruf zum Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ und reichte eine Projektskizze für die Sanierung des Sportzentrums Dahl beim zuständigen Bundesministerium ein. Neben der Schaffung eines neuen Kunstrasenplatzes (Groß-und Kleinspielfeld) sah die eingereichte Projektskizze die Sanierung des Umkleidegebäudes im Sportzentrum Dahl und der bestehenden Freizeitanlagen (Bolzplatz und Streetbasketball-anlage) vor.

Im April 2019 erreichte die Stadt Werne dann die erfreuliche Nachricht aus der Bundeshauptstadt: Der Bund bezuschusst die Sanierungsmaßnahme mit einer 90-prozentigen Förderung, d.h. von den Gesamtkosten in Höhe von 1,5 Mio. Euro trägt der Bund 1,35 Mio. Euro und die Kommune einen Eigenanteil von 150.000 Euro.

Ein großer Dank gelte hier besonders Michael Thews, der sich als Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Hamm/Unna II für die Vergabe der Fördermittel für dieses Projekt eingesetzt und zuletzt auch bei der Förderbehörde der Zustellung des Bescheids Nachdruck verliehen habe, heißt es aus dem Bürgermeisterbüro.

Dementsprechend zeigt sich nun auch Thews erfreut: „Abgesehen vom gesundheitlichen hat Sport für mich vor allem auch einen integrativen Aspekt. Er bringt Menschen jeden Alters und aller Kulturen zusammen. Das ist ungemein wichtig für unsere Gesellschaft. Deshalb freue ich mich, wenn es jetzt nach Corona hier wieder aufwärts geht und wir vorankommen.“

Das nachfolgende formale Antragsverfahren und die damit verbundene baufachliche Prüfung der Oberfinanzdirektion NRW erforderte viel Zeit und Geduld. Doch nun liegen alle Genehmigungen vor, so dass mit der Umsetzung des Bauvorhabens begonnen werden kann. „Der Bauzeitenplan für den Kunstrasenplatz und die Freizeitanlagen sieht eine Gesamtbauzeit von acht bis zehn Monaten nach Vergabe vor, so dass mit einer Fertigstellung im Sommer 2022 gerechnet werden kann“, erklärt Kathrin Kötter, Leiterin der Abteilung Bildung, Kultur und Sport.

Jedoch könnten die Witterung, die Kapazitäten der ausführenden Firmen sowie die aktuelle Baumaterialknappheit Einfluss auf die Zeitplanung haben. Die Sanierung der Umkleidegebäude erfolge zeitversetzt nach dem Baufortschritt des Kunstrasenplatzes. Nach dem Förderbescheid sind die Maßnahmen spätestens zum 31. Dezember 2023 abzuschließen.

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