Die meisten Asylsuchenden kommen weiterhin aus dem Nahen und Mittleren Osten nach Werne. Foto: pixabay
Die meisten Asylsuchenden kommen weiterhin aus dem Nahen und Mittleren Osten nach Werne. Foto: pixabay
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Werne. Seit dem 1. Januar hat die Stadt Werne 16 Asylsuchende verschiedener Nationalitäten aufgenommen. Sie kommen aus der Türkei, Syrien, Marokko, Kenia, Georgien, Guinea Bangladesh und Aserbaidschan. Das berichtete Ordnungsamtsleiterin Kordula Mertens am Dienstag (16. März) im Sozialausschuss.

Neuzuweisungen erfolgten grundsätzlich mit Nachweis eines negativen Coronatest, hieß es ferner. Insgesamt leben derzeit 224 Asylsuchende aus 37 Staaten (Irak, Iran, Nigeria, Afghanistan, Pakistan, Syrien usw.) in der Stadt, erläuterte sie. Bei den Nationalitäten habe es eine Verschiebung gegeben. Während lange die Syrer die größte Gruppe aus einer Nation stellten, seien dies nun mit 34 Personen die Iraker.

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Mit den neuen Zuweisungen hat die Stadt Werne aktuell eine Erfüllungsquote von 91,47 Prozent erreicht. Die Aufnahmen von sieben Personen sei demnach noch möglich. Die Erfüllungsquote ändert sich regelmäßig, wird von der Bezirksregierung für die jeweiligen Kommunen permanent neu berechnet und den Zu- und Abgängen entsprechend angepasst.

Die Asylsuchenden, so Mertens, seien in zehn verschiedenen Unterkünften untergebracht, die die Stadt Werne gemietet oder gekauft hat oder die sich ohnehin in städtischem Eigentum befinden. Von Anfang an habe man die Unterkünfte für Geflüchtete über das gesamte Werner Stadtgebiet einschließlich Stockum verteilt. Die Arbeitsgemeinschaft Flüchtling (AGF) kümmere sich und die Tafel sei auch wieder geöffnet, sagte Kordula Mertens zur ehrenamtlich Unterstützung für die neu Angekommenen.

In der städtischen Unterkunft für Obdachlose sind derzeit lediglich zwei Personen untergebracht, informierte die Ordnungsamtsleiterin im Ausschuss. Hier sei die Lage ruhig, vermutlich wurden von den Betroffenen über den Winter auch andere Angebote genutzt.

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