Dienstag, Mai 17, 2022

Nach 46 Jahren im Stadhaus: Barbara Schaewitz sagt „Tschüss“

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Wer­ne. Nach 46 Dienst­jah­ren in der Stadt­ver­wal­tung wur­de am Mitt­woch­nach­mit­tag (1. Dezem­ber) Bar­ba­ra Schae­witz in den Ruhe­stand verabschiedet. 

Bür­ger­meis­ter Lothar Christ dank­te im pan­de­mie­be­dingt klei­nen Kreis der lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­te­rin für ihren Ein­satz und ihr gro­ßes Enga­ge­ment. Auch Per­so­nal­rats­vor­sit­zen­de Mar­ti­na Eden-Het­berg, die Lei­te­rin der Bau­ord­nungs­ab­tei­lung, Petra Göbel, wo Schae­witz zuletzt tätig war, und die lang­jäh­ri­ge Weg­ge­fähr­tin Petra Cre­do wünsch­ten der 65-Jäh­ri­gen alles Gute für den Ruhestand.

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„Lan­ge­wei­le kommt nicht auf“, ver­si­cher­te Bar­ba­ra Schae­witz. Denn neben ihrem Enga­ge­ment in der ZWAR-Grup­pe (Zwi­schen Arbeit und Ruhe­stand) bleibt die Pen­sio­nä­rin auch ihrem alten Arbeit­ge­ber wei­ter­hin treu und führt noch Trau­un­gen im Stan­des­amt durch. Das mache ihr immer noch gro­ße Freu­de, berich­te­te Schae­witz. Erfah­rung bringt sie genü­gend mit, denn im Lau­fe ihres lang­jäh­ri­gen Berufs­le­bens hat die Beam­tin 240 Ehen beurkundet.

Ihre Lauf­bahn im Wer­ner Stadt­haus begann am 1. August 1975 mit der Aus­bil­dung zur Stadt­in­spek­to­rin. Im Lau­fe der Jahr­zehn­te war sie in vie­len Ämtern tätig, unter ande­rem im Ord­nungs­amt, im Haupt­amt und in den letz­ten zehn Jah­ren im Fach­be­reich Bau­ord­nung und Denk­mal­pfle­ge. Gern erin­nert sie sich an ihre Zeit im Haupt­amt zurück, wo sie Ende der 1970er Jah­re für die Part­ner­schaft mit der fran­zö­si­schen Part­ner­stadt Baill­eul zustän­dig war. Die Orga­ni­sa­ti­on des Aus­tausch­pro­gramms und der all­jähr­li­chen inter­na­tio­na­len Jugend­be­geg­nung gehör­ten zu ihren Auf­ga­ben. Zugu­te kam ihr, dass sie Fran­zö­sisch spricht.

Erin­ne­run­gen wur­den in der Gesprächs­run­de am Mitt­woch aber auch an die Tätig­keit in der Koor­di­nie­rungs­stel­le für bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment (BEN) wach, an deren Grün­dung sie maß­geb­lich betei­ligt war. Und unter ihrer Mit­wir­kung ent­stand auch die ZWAR-Grup­pe, in der sie sich heu­te noch ehren­amt­lich engagiert.

Viel Arbeit gab es damals im Stan­des­amt, denn als das Wer­ner Kran­ken­haus noch eine Geburts­hil­fe­ab­tei­lung hat­te, muss­ten täg­lich rund zehn Gebur­ten beur­kun­det wer­den.  Alle Auf­ga­ben habe sie zur größ­ten Zufrie­den­ar­beit erfüllt, lob­te Bür­ger­meis­ter Lothar Christ: „Man muss über­all Lei­den­schaft mit­brin­gen, und das haben Sie getan.“

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