Das Sportamt präsentierte im Ausschuss Pläne für einen Outdoor-Sportpark im Lindert, unmittelbar am Beachvolleyballfeld angrenzend. Plan: Stadt Werne
Das Sportamt präsentierte im Ausschuss erneut Pläne für einen Outdoor-Sportpark im Lindert, unmittelbar am Beachvolleyballfeld angrenzend. Plan: Stadt Werne
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Werne. Der SPD-Antrag für die Errichtung eines Outdoor-Sportparks am Rande des Stadtwaldes stieß im vergangenen Dezember auf große Zustimmung aller Parteien. Im Schul- und Sportausschuss skizzierte Norbert Hölscher (Sportamt) nun Standortfrage und Kosten des Projektes, das in der zweiten Jahreshälfte ins Rennen um Fördermittel geschickt werden könnte.

Die favorisierte Stelle für einen knapp 351 Quadratmeter großen Outdoor-Sportpark ist zwischen dem Beachvolleyballfeld und dem Fahrrad- bzw. Gehweg im Sportzentrum Lindert. „Der Standort ist gut einsehbar und wir hätten die benachbarten Schulen und Vereine mitversorgt“, berichtete Hölscher vor den Ausschussmitgliedern.

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Auch über verschiedene Geräte zur Bestückung des Sportparks habe man sich informiert und schätze die Gesamtkosten der Anlage auf 115.000 Euro; 37.000 Euro für die Geräte, 61.000 für den Belag, 10.000 für Aufstellung und Fundamente sowie 6.500 Euro für einen niedrigen Zaun, um etwa Tiere abzuhalten.

„Wir haben schon Gespräche mit den beiden größten Vereinen – dem TV Werne und Werner SC – gesprochen. Die Gymnasien werden folgen“, kündigte Norbert Hölscher an. Die Ansprache der Vereine sah Dirk Pohl kritisch. „Die Anlage soll ja bevorzugt für Breitensportler konzipiert werden. Diese dürfen nicht zu Bittstellern werden“, sagte der SPD-Vertreter. Philipp Gärtner (CDU) regte an, auch die Fläche zwischen dem kleinen Fußballplatz am Anne-Frank-Gymnasium und dem Beachvolleyballfeld als möglichen Standort zu prüfen.

Bekanntlich hat die Stadt Werne in der nächsten Runde um Fördermittel aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ die Turnhalle an der Stockumer Straße geschickt. Eine Entscheidung steht noch aus. In der nächsten Bewerbungsrunde müsste die Politik dann wieder entscheiden, ob der Outdoor-Sportpark oder ein anderes Projekt Priorität genießen soll.

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